Ticker vom 14.12.2012
Verlage und "digitale Avantgarde":
Stephan Dörner listet einmal alle Argumente der zwei Seiten auf und antwortet mit Fakten auf deren - wie er es nennt - "Lebenslügen".
[onlinejournalismusblog.com]
Leistungsschutzrecht:
Eine Anfrage zur Freigabe der unter Verschlusssache stehenden Dokumente zum LSR des Bundeskanzleramts wurde abgelehnt. Begründung: Die Herausgabe könnte einen Erfolg der Entscheidung vereiteln.
[netzpolitik.org]
LSR Belgien:
Google und Verleger haben in Belgien eine Partnerschaft vereinbart und so den Streit um ein mit dem deutschen LSR vergleichbaren Gesetz beigelegt: Google wirbt nun in Verlagserzeugnissen für die eigenen Produkte, die Verlage nutzen im Gegenzug Google Werbenetzwerk "Adwords". Das könnte auch Implikationen für Deutschland haben.
[googlepolicyeurope.blogspot.de]
Breitband:
Die Telekom kann den Ausschluss von Wettbewerbern beim Vectoring - das ermöglicht VDSL auch über Kupferleitungen - nicht durchsetzen. Die Telekom zeigt sich jetzt gesprächsbereit. Damit könnte für Millionen Bundesbürger VDSL mit 100 MBit/s möglich und erschwinglich werden.
[golem.de]
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Radikalisierung findet heute nicht mehr nur […] in Organisationen und Gruppen statt, sondern im Internet als virtuelle Selbstvergewisserung und schließlich auch Selbstradikalisierung.
Hans-Georg Maaßen zur Radikalisierung im Internet (Rede):
[netzpolitik.org]
Bild:
Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme
, Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Netzzensur:
In den USA zeigt Google nun keine pornografischen Suchergebnisse mehr an, auch wenn der Webfilter eigentlich ausgeschaltet ist. In den USA ist nun ein Streit darüber entbrannt, ob Google hiermit zensiert.
[heise.de]
Facebook:
Das soziale Netzwerk will es Nutzern ab 2013 einfacher machen, Informationen über sich selbst besser zu kontrollieren und auch wieder entfernen zu können.
[newsroom.fb.com]
Twitter:
Mit Tweets konnte in den USA nachgewiesen werden, dass sich ein Teilnehmer der Occupy-Bewegung Anordnungen der Polizei widersetzt hatte. Dafür wurde er nun verurteilt. Das Interessante an dem Fall: Die belastenden Tweets waren vom Aktivisten gelöscht worden, Twitter hat sie erst nach langen Auseinandersetzungen mit dem Gericht wiederhergestellt.
[heise.de]