Der D64-Ticker liefert den netzpolitischen Überblick. Täglich.
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MfdVvKiN ist das neue VDS

Was #Enzensberger lesen sollte: Außenminister Steinmeier und Schriftsteller Enzensberger sorgen sich ums Internet. Der eine will einen Cyberdialog, der andere bringt zehn Ratschläge, um sich vor Fallgruben der Digitalisierung zu schützen. Beide übersehen, dass die Überwachung durch den Staat vor allem einer politischen Botschaft bedarf. Ein Debattenbeitrag von Dirk von Gehlen.
sueddeutsche.de

Was #Enzensberger wissen sollte: Ein Deutscher hat eine raffinierte Spionagesoftware entdeckt. Sein Fund legt nahe, dass nicht nur die NSA weiß, wie man auch vom Internet abgetrennte Computer ausspäht.
zeit.de

Was #Enzensberger kaufen sollte: Diese Handytasche blockiert alle Funksignale: Damit Telefone nicht ständig ihren Aufenthaltsort preisgeben, näht Aram Bartholl Hüllen aus Abschirmvlies. Mit seiner Bastelarbeit will der Berliner Künstler aber noch mehr erreichen.
spiegel.de

Was #Enzensberger interessant finden könnte: Der Vorsitzende des neuen Internetausschusses im Bundestag, Jens Koeppen (CDU), stellt die geplante Vorratsdatenspeicherung infrage. Zwar müssten Daten gespeichert werden, um Straftaten zu bekämpfen. Allein das Wort aber sei "völliger Irrsinn" und die Absprache dazu im Koalitionsvertrag "kein Gesetz" - und spricht sich für die Bezeichnung Mindestspeicherfristen für die Verhinderung von Kriminalität im Netz aus.
heute.de

Was #Enzensberger fürchten sollte: Ein Lügendetektor für Twitter. Forscher wollen mit der Software Pheme Falschmeldungen filtern. Das soll Journalisten helfen. Aber auch die Medizin könnte davon profitieren.
taz.de

Was #Enzensberger überhaupt nicht interessieren wird: Im Streit mit YouTube scheint die Verwertungsgesellschaft Gema vor Gericht einen Etappensieg errungen zu haben. Das Urteil dürfte ihr Imageproblem allerdings nicht lösen.
zeit.de , internet-law.de (Analyse von Thomas Stadler)

Patrick Bernau
"Daten sind das Erdöl des 21. Jahrhunderts. Man sollte nicht verschwenderisch damit umgehen, aber die Chancen nutzen, die sie bieten. Politiker und Behörden sollten von ihrer Hysterie wieder herunterkommen und kleinen wie großen Unternehmen Mut machen, diesen enormen Schatz zu nutzen. Deutschlands Bürger tun das nämlich sowieso. Im Zweifel eben mit Hilfe von Unternehmen aus dem Ausland."
Patrick Bernau glaubt, dass Deutschland in eine Datenschutz-Hysterie verfallen ist, die uns unserer Zukunftschancen beraubt.

Das Armband der Neelie Kroes: Längst tobt die digitale Revolution. Doch unsere politischen Repräsentanten kämpfen nicht für Freiheit und Autonomie, sondern feiern noch die bedenklichsten Gadgets der Datenhändler. Höchste Zeit, sich dem Versuch einer Programmierung der Gesellschaft und des Denkens zu widersetzen.
faz.net

<3-Erklärung ans Internet - Offline bin ich nur, wenn ich schlafe: Alles ist vernetzt, überall gibt es Wlan. Werden unsere Kinder zu E-Zombies?, fragt der stern. Nur keine Sorge, sagt Julia Rieke. Wir Digital Natives können damit ganz gut umgehen.
stern.de

Grundeinkommen statt Urheberrecht? Was hat die Debatte um das Urheberrecht mit der um das bedingungslose Grundeinkommen zu tun? Die beiden zusammenzudenken, könnte ein Lösungsmodell sein, um angemessene Vergütung und demokratisierte Produktionsbedingungen in der digitalen Welt miteinander zu versöhnen.
irights.info

Die Margarine des Internets: Die "Kostenloskultur" macht die Preise für Bücher, Musik und Filme nicht kaputt. Das Netz macht es nur einfacher, Alternativen zu finden – darauf reagieren die Anbieter.
zeit.de

Mehr Rechte für Musikkonzerne: Die EU und Kanada sind sich über ein Freihandelsabkommen nahezu einig. Es könnte ein Vorbild für den großen Pakt sein, den die Europäer mit den Vereinigten Staaten schließen wollen.
faz.net

Die Frau, die Tech LadyMafia gegründet hat: Ein Interview mit Aminatou Sow, die zusammen mit Erie Meyer Tech LadyMafia gegründete. Tech LadyMafia ermöglicht Frauen in der ganzen Welt den Austausch über ihre Arbeit in der Tech-Branche: von Regeln für Gehaltsverhandlungen bis zu den besten Programmiersprachen für anstehende Projekte.
elle.com


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