Der D64-Ticker liefert den netzpolitischen Überblick. Täglich.
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Und wir dachten, es wäre Sommerpause:

Google soll zahlen, Facebook nicht: Die Content-Snippets, für die Suchmaschinen durch das Leistungsschutzrecht für Presseverlage zahlen sollen, werden von Online-Medien gratis bei Social-Media-Diensten verbreitet. Jakob Steinschaden seziert die Misere.
netzpiloten.de

Die Bundesregierung wartet derweil auf Gerichtsurteile: Was ist ein Zitat - und was fällt unter das umstrittene Leistungsschutzrecht und ist lizenzpflichtig? Die Bundesregierung hat auch ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes keine Antworten. Das ist nicht nur für Verlage und Google ärgerlich.
spiegel.de

Auf der Arbeitsebene wird in Sachen Überwachung Druck gemacht: Die US-Regierung will auf Daten zugreifen, die im Ausland gespeichert werden. Microsoft wehrt sich mit einer Klage dagegen. Jetzt wird bekannt: Deutschland hat Druck gemacht.
sueddeutsche.de

Oder taumelt die Bundesregierung doch orientierungslos durchs "Neuland"? Als Merkel vom Internet als "Neuland" sprach, wurde sie verspottet. Es zeigt sich: Die Kanzlerin lag mit ihrer Einschätzung gar nicht so falsch. In der Netzpolitik kommt die Koalition kaum voran. Die Wirtschaft schäumt. Text bereits vom Freitag, aber lesenswert.
handelsblatt.com

Der Umbau des IT-Gipfel schreitet derweil voran: Auf dem baldigen Hamburger IT-Gipfel sollen die Themen Industrie 4.0, Young IT, Arbeiten in der digitalen Welt und IT-Sicherheit sowie digitaler Content im Vordergrund stehen. Dort sollen auch konkrete Umsetzungsprojekte zur Digitalen Agenda im Bereich Junge digitale Wirtschaft und Digitalisierung der Wirtschaft vorgestellt werden.
bmwi.de

Wie innovativ ist Deutschland? In globalen Rankings steht Deutschland in Sachen Innovation auf Platz 13. In einigen Teilbereichen ist es in Europa führend, in manchen weit abgeschlagen (Wie leicht lässt sich ein Unternehmen gründen - Platz 76). Woran liegt das?
thelocal.de

Heribert Prantl
"Widerstand in der Demokratie heißt anders: Er heißt Widerspruch, Zivilcourage, er heißt aufrechter Gang, er heißt Edward Snowden oder Kirchenasyl oder Stuttgart 21; er heißt Cap Anamur, Amnesty, Greenpeace, Pro Asyl und Occupy."

Heribert Prantl über 70 Jahre Stauffenberg-Attentat und was Widerstand heute bedeutet.

Mehr Verschlüsselung im Netz: Nach der massenhaften Überwachung nimmt die Verschlüsselung von Daten im Internet zu. Ausgerechnet Banken haben aber noch Nachholbedarf.
taz.de

Öffentliche Daten sollen zu Apps werden: Informationen auf den Internetseiten von Behörden zu finden, gleicht mitunter einem Suchspiel. "Code for Germany" will das ändern und ruft Computerexperten zum "Programmieren für Deutschland" auf.
wn.de

Das Cookie-Monster war einmal: Spannender Artikel von ProPublica und Mashable zum "Canvas Fingerprinting" - einer Tracking-Technologie, die ohne Cookies auskommt. D64-Mitglied Henning Tillmann hat das Phänomen so ähnlich schon in seiner Diplomarbeit beschrieben.
propublica.org , henning-tillmann.de

Der Wert der Zivilcourage: Mahnung, Lehre und Appell des 20. Juli 1944: Ziviler Ungehorsam kann auch 70 Jahre nach Stauffenbergs Hitler-Attentat geboten sein. Widerstand in der Demokratie heißt aufrechter Gang. Er heißt Amnesty, Greenpeace, Pro Asyl und Edward Snowden.
sueddeutsche.de

EU-Kommission kritisiert Apple wegen In-App-Käufen: Apple habe in diesem Jahr zu wenig getan, um die Kostenstruktur im eigenen App Store transparenter zu gestalten, findet die Europäische Kommission. Google sei mit seinen Änderungen beim Play Store hier einen deutlichen Schritt weiter.
golem.de

Big Data und Arbeitgeber: Daten können Unternehmen helfen, die richtigen Mitarbeiter zu finden und zu fördern. Noch wichtiger bei der Personalentwicklung ist aber immer noch der menschliche Faktor.
internetworld.de

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