Der D64-Ticker liefert den netzpolitischen Überblick. Täglich.
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Heute kommt der Ticker von @Pausanias .

Das wird sie für eine Weile aufhalten

Innovationsreaktion: Endlich! Seit Jahren werden klassische Geschäftsmodelle von neuen attackiert und bisweilen überholt und ausgebootet - und die Reaktion der "Klassischen" ist immer dieselbe: Verklagen! Kaputtmachen! Shice finden! Dabei haben doch die Klassischen eigentlich einen großen Vorsprung in Sachen verfügbarer Geldmittel und Bekanntheit. Warum fällt denen immer nichts anderes ein, als neue Wettbewerber schlecht zu machen statt selbst besser als diese sein zu wollen? In Schweden versucht ein Taxi-Unternehmen nun genau das als Reaktion auf den wachsenden Erfolg von Uber.
netzwertig.com

Virtual Reality: Der Begriff Virtual Reality klingt heute ähnlich angestaubt wie alles, was mit Cyber- oder Tele- anfängt. Aber jüngst hat Facebook den VR-Spezialisten Oculus gekauft. Grund genug für die Kolleg*innen von The Verge, mit 18 VR-Spinner*innen zu sprechen und daraus ein opulentes Werk zu zimmern.
theverge.com

Gewerkschaften: Im letzten Bundestagswahlkampf (2013, die älteren werden sich erinnern) stammte eines der lustigsten viralen Videos von der IG Metall , jener Organisation, die bis dahin so hip daher kam wie Fliesenwohnzimmertische mit Hochofenmotiven. Aber es geht nicht um Hipness, sondern um politische Willensbildung - und die Gewerkschaften haben das Internet längst für sich entdeckt. Yeah!
netzpolitik.org und fallbeispiele.sozialebewegungen.org

Überwachung: Geheimdienste und Mächtige mit unermesslichen Möglichkeiten können uns alle jederzeit anhand unserer Handys orten. Aber das ist noch längst nicht alles, wenn Du jetzt gleich ein paar Dollar in die Hand nimmst, kannst Du das auch! Private Firmen bieten die Handy-Ortung als Service an.
golem.de

Hans-Christian Ströbele (Bild: Sargoth, gemeinfrei)
"Mehrere Untersuchungsausschüsse haben festgestellt, dass der Verfassungsschutz nicht nur total versagt hat, sondern sogar diesem Ziel geschadet und rechtsextremistische Gewalt gefördert hat. Deshalb muss man die bisherige geheimdienstliche Arbeit beenden. Ja, man soll Informationen sammeln. Ich möchte als Politiker aber auch als Bürger und potentieller Demonstrant wissen, was im rechten Bereich vor sich geht. Welche Gruppen sich bilden, wo Gefahren bestehen, wo ich demonstrieren muss. Nicht Behörden, sondern etwa eine private Stiftung – staatlich unterstützt – könnte solche Informationen ganz offen sammeln. Jeder könnte sie abrufen. Schon manche Antifa-Gruppe hat bessere Informationen über die rechte Szene als der Verfassungsschutz. Den brauchen wir nicht."

Hans-Christian Ströbele, Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestags, will die Geheimdienste nicht abschaffen, aber völlig umkrempeln.
Bild: Sargoth (gemeinfrei)

Mobiles Internet: Auf der ganzen Welt ist die mobile Nutzung des Internets inzwischen der Normalfall - außer in den Industrieländern.
blog.wiwo.de

IoT: Das Internet of Things hat gegenüber unserem heutigen Smartphone und Notebook orientierten Internet einen entscheidenden Unterschied: Die im IoT vernetzten Devices, zum Beispiel Flugzeuge oder Autos, müssen aber über Jahrzehnte halten - eine Herausforderung für die Betreiber der Datencenter.
venturebeat.com

Kommerzielle Suchmaschinen: Google schaltet gerade seine Blogsuche ab. Der Vorgang ist symptomatisch: Einen Markt mit unbestreitbar brillanter Technik besetzen, dann keinen Bock mehr haben und eine Wüste hinterlassen. Das schadet der Pluralität des Internets.
schneeschmelze.wordpress.com

Smart Autobahn: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will auf einem Teilabschnitt der A9 eine digitale Infrastruktur aufbauen, die über Sensoren und Messeinrichtungen Daten erheben und an die Fahrzeuge übermitteln kann. (Hoffentlich sind das nicht so viele, dass wir am Ende mit Vectoring schon wieder nicht hinkommen!)
winfuture.de

Rechtseinheitlicher Raum: Der Journalist Achim Killer legt im Interview dar, warum sich ein einheitlicher europäischer Datenschutz positiv auf den europäischen Wirtschaftsraum auswirkt.
deutschlandfunk.de

Freelancer: Freiberufler sind politisch nur schwach repräsentiert, dabei sind sie inzwischen - vor allem auch in der IT - zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Nun fangen sie an, sich zu organisieren.
t3n.de

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