Der D64-Ticker liefert den netzpolitischen Überblick. Täglich.
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Heute kommt der Ticker von @Pausanias

Alles was ich will, ist da, große Freiheit pur, ganz nah,
Nein wir wollen hier nicht weg, alles ist perfekt.

Larry Page: Das große Interview mit dem Google-Gründer und Chef Larry Page. Ein spannender Mensch, der Technologie virtuos zu managen versteht. Hätte mir gewünscht, dass der Interviewer etwas mehr über Pages Menschenbild herausgekitzelt hätte als über seine verstohlenen braunen Augen. Dennoch lesenswert.
zeit.de

Deutscher Digitaler Rückstand (DDR): Welches Ministerium ist denn nun das tonangebende in Sachen Digitalisierung? Alle so ein bisschen - die Folge sind Kompetenzgerangel, Eitelkeiten und Führungschaos. Und in den USA reiten sie uns weiter davon.
tagesspiegel.de

BND-Skandal: Seit 2013 weiß das Bundeskanzleramt von Wirtschaftsspionage durch die NSA in Deutschland wie BND-Präsident Schindler jüngst zu berichten wusste. Nur allzu leichtfertig hat man den Beteuerungen der Amerikaner Glauben geschenkt - oder es zumindest vorgeschoben.
netzpolitik.org

Musikindustrie: Beinahe alles hat sich auf dem Sektor der Musikindustrie verändert, Zahlungswege, Bezugsquellen, Hörer*innen-Gewohnheiten. Nur die Songs selbst nicht, oder? Haben neue Vertriebs- und Abrechnungsmodelle Auswirkungen auf die Musik selbst?
medium.com

Digitale Stadt: Die Uni Bonn hat zusammen mit dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen PricewaterhouseCoopers eine Studie zur Digitalisierung von Städten und Kommunen herausgegeben. Klares Ergebnis (völlig überraschend): Die Zukunft der Städte ist digital!
promediare.files.wordpress.com (PDF)

Digitales Land: Wenn Du heute auf dem Land lebst, stehst Du vor zwei einschneidenden Veränderungen: dem demografischen Wandel und der Digitalisierung. D64-Beiratsmitglied Malu Dreyer, in ihrer Nebentätigkeit auch Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, will beides sinnvoll miteinander verbinden und für ihr ländlich geprägtes Bundesland neue Perspektiven eröffnen.
theeuropean.de
Bevor ich nun zum unangenehmen Teil, der "Sonderbeilage Vorratsdatenspeicherung", komme, nehmt Euch etwas Zeit, diesen Mohn aus unserem Garten zu bestaunen.

Foto: hab ich selbst geschossen mit meinem Handy, Ihr könnt damit machen, was Ihr wollt, sogar ohne Namensnennung.

Sonderbeilage Vorratsdatenspeicherung


Die Pressekonferenz gestern: Also los. Es hilft ja nix. Wir müssen da durch. Gestern hat Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) den vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf zur Vorratsdatenspeicherung (dieses Gehampel mit Höchstspeicherdings oder Mindesthastenichtgesehen erspare ich uns allen mal, ok?) vorgestellt. Die Notwendigkeit für dieses Gesetz könne er übrigens nicht beweisen. Hier das Transkript der PK.
netzpolitik.org

Unsere Haltung bei D64: Wir haben einen Musterantrag gegen die VDS formuliert, den über 100 SPD Gliederungen beschlossen haben. Wir fordern daher eine ergebnisoffene Diskussion statt übereilt irreversible Fakten zu schaffen.
d-64.org

Kritik kommt an: Wie es aussieht, wird die Kritik in der SPD Parteizentrale durchaus wahrgenommen. "Die Gegner sind zahlreicher als gedacht", sagt Lars Klingbeil, netzpolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion.
sueddeutsche.de

Die Argumente: Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen, hier noch einmal die Argumente, die vermeintlich für die VDS sprechen, der Reihe nach analysiert. Viel bleibt da nicht übrig.
wdrblog.de

Die Verhältnismäßigkeit: Dirk Müller, Kommentator bei WDR 2, überzeugt der neue Gesetzentwurf nicht. "Wer aber so tief in meine Grundrechte eingreifen will, muss mir erstmal klar machen, dass es anders nicht geht."
wdr2.de

Was die Opposition sagt: Renate Kühnast (Grüne), Vorsitzende des Ausschusses für Justiz und Verbraucherschutz, hält den Entwurf für verfassungswidrig und kündigt an, gegen dieses Gesetz vor dem Bundesverfassungsgericht und dem EuGH zu klagen.
amp.twimg.com (Video)

Klageaussichten: Gigi Deppe aus der ARD Rechtsredaktion ist sich nicht so sicher, ob das Bundesverfassungsgericht und der EuGH dieses Gesetz kippen werden, schließlich sei man in aktuellen Entwurf auf die Kritikpunkte aus den vorangegangenen Urteilen explizit eingegangen.
tagesschau.de

Die Kollateralschäden I: Von den grundsätzlichen Problemen einmal abgesehen, richtet der vorliegende Gesetzesentwurf auch weitere Schäden an. Ein prominentes Beispiel: Freifunk wäre mit diesem Gesetz faktisch tot.
freifunkstattangst.de

Die Kollateralschäden II: Klammheimlich wurde in den Entwurf auch der neue Straftatbestand der Datenhehlerei eingeschmuggelt. Nach dem Wortlaut im Entwurf würde Glenn Greenwald wegen der Verbreitung der Snowden-Dokumente dann also demnächst in den Knast gehen.
sueddeutsche.de


Helene Fischer hat offensichtlich kein Ahnung.
"Große Freiheit pur", dass ich nicht lache! Nichts ist perfekt!
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Termine

Hinweis: Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von d en Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Details dazu findet ihr in diesem Spreadsheet .
@d64eV
d-64.org
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