Der D64-Ticker liefert den netzpolitischen Überblick. Täglich.
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Heute kommt der Ticker von @janinenoack.
Wer bestimmt, was recht ist?

NSA: Das Kanzleramt wurde schon ziemlich lange abgehört. NDR, WDR und SZ haben entsprechende Belege vor deren Veröffentlichung ausgewertet. So wurden neben Merkel auch schon Schröder und Kohl ausspioniert. Die neuen Wikileaks-Dokumente lassen kaum Zweifel offen. "Zufällig" ist da sicherlich keine Nummer auf der Liste gelandet.
wikileaks.org

EU-Urheberrecht 1: Ein bisschen war es schon abzusehen, trotzdem heißt es aufatmen. Der Bericht von Julia Rede zum EU-Urheberrecht wurde gestern mit 445 Ja-, 65 Nein-Stimmen und 32 Enthaltungen im EU Parlament verabschiedet. Also erst einmal keine Einschränkung der Panoramafreiheit und auch der Änderungsantrag bezüglich des Leistfngsschutzrechtes wurde abgelehnt.
netzpolitik.org

EU-Urheberrecht 2: Das EU-Urheberrecht wird uns noch eine Weile beschäftigen; Reformen müssen einen guten Ausgleich zwischen den Interessen von Urhebern und Verbrauchern finden. Weiterhin sollen Möglichkeiten geschaffen werden, damit auch urheberrechtich geschützte Inhalte grenzüberreitend zugänglich sind. Einiges zu tun für die EU-Kommission in diesem Jahr.
europarl.europa.eu

" The thoughts prompted in the mind of the public by the revelations of Edward Snowden cannot be unthought. We are already living in a different society in consequence. Everybody now knows, that the US intelligence community might know any personal secret in electronic data sent in range of the NSA. These developments could be profoundly destabilising for democratic societies, precluding exercise of basic political and human rights, and creating a new form of instantaneous and coercive Panoptic power. " (Caspar Bowden, The US surveillance program and their impact on EU citizens' fundamental rights )

Caspar Bowden: Der Mitbegründer der Foundation for Information Policy Research (FIPR), Caspar Bowden, ist gestorben. Er war Datenschutzbeauftragter von Microsoft und Kritiker der US-Überwachungsprogramme.
netzpolitik.org

Automatisierungsteleologie: Nun glauben einige Menschen an die totale Automatisierung von allem Automatisierbaren (wer legt eigentlich fest, was Automatisierbar ist?); das ganze endet dann mit der Verdrängung des Menschen vom Arbeitsmarkt. Zum Glück glauben wir nicht mehr an so eine Teleologie und zum Glück wurden diese Argumente schon mehrmals widerlegt. Es stellt sich trotzdem die Frage, ob es vielleicht Tätigkeiten gibt, die wir gern durch Algorithmen ersetzen wollen, die Rechtssprechung zum Beispiel.
wired.de

Rechtssprechung mit Algorithmen: Um die Idee der Algorithmen, die Rechtssprechung übernehmen, weiterzuführen: Das ist gar nicht so neu. Schon 1963 berichtete die Zeit über Digitalrechner, die das Verfahren der Rechtssprechung erleichtern. Das wurde theoretisch also alles schon einmal diskutiert. Zeit, ein paar Anregungen aus der Geschichte zu holen.
zeit.de

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Termine

Hinweis: Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von d en Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Details dazu findet ihr in diesem Spreadsheet .
@d64eV
d-64.org
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