|
|
|
|
Es wäre gefährlich, sie für dumm zu halten.
|
|
Disruptionen:
Wir haben immer geglaubt, die Disruptionen gingen vom Netz aus und bedrohten die offline Welt: Print, Einzelhandel, Automobile. Womit niemand gerechnet hat: Die alte Welt ist die heftigste Disruption, der das Internet je ausgesetzt gewesen ist. Johnny Häusler kommt noch mal zurückgelaufen und rüttelt am Gitter. Lesen!
wired.de
首相の電話リロード:
Auch Wikileaks, die andere von Regierungen geächtete und von Bürger*innen verehrte Plattform, ist noch aktiv. Mittlerweile haben wir uns nur derart an Überwachungsskandale gewöhnt, dass uns das kaum noch auffällt: In Japan, eigentlich enger Verbündeter der USA, wird nach Kräften abgehört und ausspioniert. Kanzler*innen Telefon reloaded.
spiegel.de
Noch ein Fall von Notwehr:
Nach all den Jahren hat Mathias Richel die Erfahrung gemacht, dass "ignorieren und löschen" rechtsradikalen Kommentaren und Hasstiraden zu wenig entgegen setzt, daher hat er sich entschlossen, solche Kommentare als Screenshot zu sichern und neu zu posten - und dabei die Verfasser*innen zu markieren - und deren Arbeitgeber und Schulen. Die Grenze zwischen Online und Offline endlich einreißen, it matters what you do on the internet, it will even harm you.
blog.mathias-richel.de
Algorithmenethik:
Es geht nicht immer darum, ob irgendein feinziselierter Google-Suchalgorithmus mich mit Penis und blonden Haaren erkennt und irgendeinen biased Nachkommaschwenk vollführt, Algorithmenethik setzt breiets bei ziemlich greifbaren Dingen an: Der DropTheIBot von Patrick Hogan und Jorge Rivas reagiert auf Tweets, in denen User*innen von "illegal immigrants" sprechen. Eigentlich ganz einfach. Und ganz toll!
sueddeutsche.de
Women in Tech I:
In den 50ern war Programmieren Frauensache, dann ist irgendwas passiert. Heute streichen 41% der Frauen, die in Technlogieberufen arbeiten, irgendwann die Segel (zum Vergleich: nur 17% der Männer tun das). Die Kultur in technischen Berufen ist einfach zu shice für Frauen.
medium.com
Women in Tech II:
Die jQuery-Foundation hat plötzlich gemerkt, dass sie völlig männerdominert ist. Immerhin will sie das ändern, aber scheint noch nicht so recht zu wissen wie.
heise.de
Open Data I:
everypolitician.org
ist eine neue Plattform, die Daten über Politiker*innen aus 100 Parlamenten als Open Data bereitstellt. Go and make was awesomes daraus, Internet! Teach 'em your positive powers!
mysociety.org
Open Data II:
Zurück zum sauren Alltag - das Informationsfreiheitsgesetz gesteht jedem Menschen zu, Informationen von Bundes- und z. T. Landesbehörden abzufragen. Aber das ist nur so mitteleinfach - da muss man schon einen Workshop gemacht haben, bis man weiß, an welchen Säcken man ziehen muss.
ruhrbarone.de
|
|
Landesverrat Sonderteil
Alle Parteien finden die Ermittlungen gegen netzpolitik.org wegen Landesverrats plötzlich doof, keine*r will's gewesen sein.
Wie es dazu kam:
Wer hat nun wo Anzeige erstattet und warum muss der Generalbundesanwalt (welcher von den beiden ist das eigentlich noch mal?!) dann was genau tun? Höä?! Ein Überblick.
spiegel.de
CDU:
Die Kanzlerin hat sich lange genug die Fahne im Wind angeguckt, festgestellt, dass sie stramm im Wind steht und findet Herrn Range jetzt auch nur noch so mittel. Und der Inneminister, der hat's ja eh schon immer gewusst... äh... oder nein, besser nicht... er hat's auch aus der Presse erfahren... oder so.
tagesschau.de
SPD:
Heiko Maas, Justizminister aus Reihen der SPD, hat ja schon lange Bedenken gehabt, ohne dass er als quasi Vorgesetzter des Generalbundesanwalts mal was zählbares unternommen hätte. Immerhin, Christian Flisek, seines Zeichens SPD-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss, fordert jetzt den Rücktritt Ranges.
deutschlandfunk.de
Grüne:
Die Opposition will nun den Innenminister Thomas de Maizère und Justizminister Heiko Maas im Bundestag zu dem Thema hören. Richtig so, denn auch wenn Harald Range ginge, röche das stark nach einem üblen Bauernopfer. Finde ich.
spiegel.de
|
|
|
Start-ups:
In Deutschland haben Start-ups keine Lobby, die Politik guckt sie im Vergleich mit dem Arsch nicht an. Alexander Hüsing sieht Gründungsvohaben gar torpediert. Ich muss sagen, ich teile seine Meinung nur parziell, aber lest selbst.
deutsche-startups.de
FBI:
Der Inlandsgeheimdienst der USA hat Personalmangel bei Informatikern. Verantwortlich dafür sind neben der schlechten Bezahlung auch rigide Drogenvorschriften.
futurezone.at
Kartendienste I:
Die deutschen Autobauer sind glücklich, sie haben mit Here soeben den zweitbesten Kartenanbieter der Welt gekauft. Jetzt startet die deutsche Industrie endlich durch.
manager-magazin.de
Kartendienste II:
Und TomTom? Wer will die jetzt noch haben? Die ziehen jetzt mal die Seidenstrümpfe und die Hotpants für Uber an.
bloomberg.com
Tod eines Reisenden:
Der hitchBOT ist tot. Irgendwelche Vandalen in den USA haben den per Anhalter reisenden Roboter kaputt gemacht.
futurezone.at
Lügenvideo:
Es wird behauptet, es sei das langweiligste virale Video überhaupt, aber das ist gelogen. Es ist ein hochinteressantes Video, denn es zeigt, wie YouTube Gelder fließen. Und es macht, dass YouTube Gelder an Obdachlose fließen. Watch at least 30 seconds! (Und der Akzent des Kollegen ist awe-emEffing-some!)
liketodiscover.com
|
|
|
*|TWITTER:TWEET|* *|GOOGLE:PLUSONE|* *|FACEBOOK:LIKE|*
|
|
Termine
-
Chaos Communication Camp 2015
, 13.-17. August, Mildenberg (Brandenburg),
eine Speaker*innenquote ist derzeit noch nicht ermittelbar
-
D64 Stammtisch Rhein-Main
, 26. August, Mainz,
Speaker*innenquote nur retrospektiv ermittelbar
-
Barcamp Digitale Bildung Berlin 2015
, 29. August, Berlin-Wilmersdorf,
eine Speaker*innenquote ist derzeit noch nicht ermittelbar
-
Telemedicus Sommerkonferenz
, 29.-30. August, Berlin,
33% Frauen, 67% Männer
-
EduCamp Berlin
, 4.-6. September, Berlin,
eine Speaker*innenquote ist wegen des offenen Formats BarCamp nicht ermittelbar
-
The Digital Turn: Themenwoche Digitalisierung
, 8.-11. September, Berlin,
eine Speaker*innenquote ist derzeit noch nicht ermittelbar
-
eHealth.NRW - Das digitale Gesundheitswesen
, 16. September, Düsseldorf
, 23% Frauen, 77% Männer
-
Internet Security Days 2015
, 16. & 17. September, Brühl
, eine Speaker*innenquote ist derzeit noch nicht ermittelbar
-
Zündfunk Netzkongress 15
, 9. + 10. Oktober, München,
Speaker*innenquote nicht ermittelbar
-
Code Week | Germany
, 10.-18. Oktober, Berlin,
eine Speaker*innenquote ist derzeit noch nicht ermittelbar
-
futur iii - digitale median und unterricht in schule und hochschule
, 24. Oktober, Offenburg,
0% Frauen, 100% Männer
-
Codemotion
, 02.-03. November, Berlin,
Speaker*innenquote ist derzeit noch nicht ermittelbar, CALL FOR PAPERS
-
Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe
, 5.-6. November, Hamburg,
Speaker*innenquote ist derzeit noch nicht ermittelbar
Hinweis:
Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von d
en Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen.
Details dazu findet ihr in diesem Spreadsheet
.
|
|
|
|
|
|
|