Der D64-Ticker liefert den netzpolitischen Überblick. Täglich.
*|TWITTER:TWEET|* *|GOOGLE:PLUSONE|* *|FACEBOOK:LIKE|*
Email wird nicht richtig angezeigt?
Im Browser ansehen.
Heute kommt der Ticker von @Pausanias .

Ein wildes Taubsi erscheint

Kommunikation: Die Polizei hat beim Amoklauf von München auf Twitter ebenso so besonnen wie entschieden gehandelt und damit vielen Politiker*innen und Journalist*innen vorgemacht, wie das geht. Eine Lehrstunde.
spiegel.de

Spekulationsbacklash: Das Fernsehen hat "Terrorexpert*innen" sprechen lassen, US-Präsident Obama hat die volle Unterstützung der USA zugesagt, die AfD die aufgeklappten Messer meuchelfertig aus den Taschen gezogen, alle waren sich sicher: Ein Terroranschlag. Wenn sie doch bloß die Fakten abgewartet hätten.
sixtus.net

Deutscher Digitaler Rückstand (DDR): Ein wildes Innenminister erscheint und reagiert holzschnittartig, und zwar nach Holzschnitten aus der Barockzeit. Wenn's kein islamistischer Terroranschlag war, herrje! Was machen wir denn dann!? Ach ja, für Amoklauf ziehen wir Killerspiele aus dem Sack. Was für ein Versager von Politiker.
sueddeutsche.de , gamestar.de

Journalismus: Wenn für nachhaltige Faktenprüfung eigentlich keine Zeit ist und in den sozialen Medien die Gerüchte, falschen Vermutungen und Fakes ins Kraut schießen, was macht man da als seriöse*r Journalist*in? Claus Kleber mit einer Innenansicht.
sueddeutsche.de

Umgang mit dem Unfassbaren: Im Angesicht unfassbarer Taten in Schockstarre zu verfallen liegt nahe, wird aber der Realität nicht gerecht, denn die Welt ist nicht so schlecht - furchtbare Taten nehmen mehr Raum ein, als ihnen eigentlich zustehen sollte. Wie reagieren die Menschen? Mit #gutenachricht oder mit Bier.
jetzt.de
Theodor W. Adorno
"Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung..."

"Mir nicht."

Theodor W. Adorno sieht nicht, dass die Welt je in Ordnung war.

Foto: Jeremy J. Shapiro - Cropped from File: AdornoHorkheimerHabermasbyJeremyJShapiro2.png , CC BY-SA 3.0
Genug jetzt mit diesem Shice.

Informatik: Wer "Informatik" hört, denkt an Kassengestellbrillen, grüne Buchstaben auf schwarzen Bildschirmen und unverständliche Definitionen von "Stackpointer". Kein Wunder, dass niemand Informatik ab der Grundschule will. Aber die Konzepte sind unseren Vorurteilen Lichtjahre voraus. Guckt mal hier!
ddi.uni-wuppertal.de

Lehrer*innen: Als Inkarnation des DDR (Deutschen Digitalen Rückstands) werden ja landläufig unsere Lehrer*innen wahrgenommen. Bei aller Kritik, unser Lehrkörper leistet mehr als gemeinhin angenommen. Eine kleine Lobschrift.
bobblume.de

Autonomes Fahren: Als neulich in einem Tesla mit Autopilot ein Fahrer ums Leben gekommen ist, witterten Kulturpessimist*innen ihre große Stunde und stimmten einen Abgesang auf die Technologie des autonomen Fahrens an. Audi-Chef Rupert Stadler sieht das anders.
faz.net

Abwägung: Ein Mann überfährt einen Radfahrer. Die Daten des Mietwagens, mit dem der Unfall passiert, führen zur Verurteilung des Fahrers, dabei dürften diese Daten eigentlich gar nicht vorliegen. Ein moralisches Dilemma.
wired.de

Termine

Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet ihr in diesem Spreadsheet .
@d64eV
d-64.org
Die Werke bzw. Inhalte von D64 stehen unter der Creative Commons Lizenz CC BY-SA 3.0

Alle hier genannten Quellen wurden sorgfältig recherchiert und ausgewählt. Fehler können trotzdem vorkommen, diese bitten wir zu entschuldigen!