Der D64-Ticker liefert den netzpolitischen Überblick. Täglich.
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Diese Woche kommt der Ticker von @i nnuendo21

Aus dem netzpolitischen Hühnerhaufen...

Klaus Bouillon: Ich weiß es nicht, aber ich bin mir sicher, die Russen waren es – ich meine, die waren es doch schon immer!
Der saarländische Innenminister sagte, er könne nicht bestätigen, dass Russland für den Angriff auf die Telekom-Router verantwortlich sei. "Gesicherte Erkenntnisse hat keiner. Aber die Fachleute sagen, sie sind aufgrund der verwendeten Methode relativ sicher." Es gebe seit Jahren russische Hackerangriffe: "Die Beweissituation ist für Laien nicht einfach: Aber Fachleute gehen davon aus, dass es aus Russland kommt."
focus.de

Eva Kühne-Hörmann: Ihr könntet doch mein unnützes Gesetz, das Verbotenes noch mal verbietet, wieder aus der Schublade holen!
Hessens Justizministerin kommentiert den Hackerangriff auf die Telekom mit den Worten: «Die Täter müssen wissen, dass solche Handlungen und insbesondere die damit zusammenhängenden Vorbereitungshandlungen strafbar sind.» Hessen habe dazu eine entsprechende Gesetzesinitiative über den Bundesrat gestartet, die aber noch nicht umgesetzt sei. (Soll das dann eigentlich auch in Russland gelten?)
f r-online.de

Boris Pistorius: Wenn das sogar der Telekom passiert, dann ist das ja wirklich ernst!
Am Rande eines Treffens der Innenminister von Bund und Ländern in Saarbrücken sagte der niedersächsische Innenminister, bei der Sicherheit der IT-Infrastruktur müssten die Deutschen "eindeutig nachlegen". Wenn die Telekom Opfer eines solchen Angriffs werden könne, müsse jedem klar werden, wie aktuell und alltäglich die Gefahr sei.
zeit.de

Nahles macht Vorschläge zur Arbeit 4.0
Wie reagieren auf die Folgen der Digitalisierung? Die Arbeitgeber fordern ein gelockertes Arbeitszeitgesetz, die Gewerkschaften mehr Arbeitnehmerschutz. Jetzt hat Arbeitsministerin Andrea Nahles ein "Weißbuch Arbeit 4.0" mit Vorschlägen zur Zukunft der Arbeit vorgelegt.
deutschlandfunk.de
Angela Merkel: Neuland ist doch Alltag
Deutschland dürfe sich von solchen Attacken "nicht irritieren lassen", sagte Merkel, ohne Russland ausdrücklich zu nennen. Man müsse sich nur darüber im Klaren sein, "dass es so etwas gibt." Solche Cyber-Angriffe gehörten heute zum Alltag - es gehe darum, die Menschen in Deutschland zu informieren. Die Kanzlerin gestand allerdings auch ein, dass die Urheber der Attacken auf die Telekom-Router noch unbekannt seien.
faz.net

Heise: Wie erkläre ich denen das jetzt?
Die Telekom-Router standen sperrangelweit offen – und das war bereits seit drei Wochen bekannt. Zudem hatten die Geräte noch eine Firmware-Lücke, der es den Angreifern erlaubte, Schadcode einzuschließen und den Router zu übernehmen. Eigentlich hätten die Telekom-Verantwortlichen wissen müssen, dass dies irgendwann zu Problemen führt. Und das "Schönste": Der Schadcode hat nicht mal funktioniert…
heise.de

Voller Angriff auf die Instant-Messenger
Der Bundesnachrichtendienst will 150 Millionen Euro ausgeben, um die Verschlüsselung von Instant-Messengern zu knacken. Das geht aus geheimen Haushaltsunterlagen hervor, die netzpolitik.org veröffentlicht. Falls der BND damit nicht weiterkommt, gibt es dann ja aber auch noch die neue ZITIS-Behörde und die Quellen-TKÜ (aka Staatstrojaner) fürs Smartphone kommt bestimmt auch bald.
n etzpolitik.org

Termine

Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet ihr in diesem Spreadsheet .
@d64eV
d-64.org
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