|
Wenn Medien über ihre Medien Medienpolitik machen...
...dann sieht das wahrscheinlich so ähnlich aus wie im FAZ-Artikel von Michael Hanfeld. Er wettert darin gegen einen vermeintlichen Zielkonflikt von Malu Dreyer. Ob aber einer Verwaltungsratschefin wirklich daran gelegen ist die Kosten ihres Senders explodieren zu lassen wenn sie als Politikerin dann Beitragserhöhungen durchsetzen muss, bleibt unklar. Dazwischen schiebt er dann seine eigentliche inhaltlich Kritik ein: Öffentlich-rechtliche haben im Internet nicht das zu suchen, was sie anbieten könnten. Das alte Zerfleischen der Medien geht munter weiter, Private gegen Öffentlich-rechtliche und die Privaten untereinander eh.
faz.net
Aber wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte
Wie schön ist es da, dass laut einem Trend-Report der Gesellschaft zur Förderung der Unterhaltungselektronik (gfu) das Streaming von Filmen und Serien die Menschen wieder zurück zu ihrem Fernsehgerät bringt. Und was läuft da in Deutschland? Amazon Prime, Netflix und Google Play. Als einziger deutscher Service kommt Maxdome erst an Stelle vier unter den beliebtesten Streaming-Diensten. Die Herleitung dieses Dilemmas ist natürlich stark vereinfacht - immerhin hätten wir ja ohne Kartellamt bereits längst das deutsche Videoportal von RTL und ProSiebenSat.1 (Amazonas) haben können.
w
ired.de
|