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Der Ticker kommt heute von akaer

Spaß mit ePrivacy, ein Alt-Right Netz und... Estland

"Fürchtet euch, das Ende ist nah!": Liest man diesen Artikel, sieht man vor dem geistigen Auge wütend kreischende Medienvertreter mit Weltuntergangsschildern durch die Fußgängerzone marschieren. Zumindest im Ton ist die aktuelle Lobbykampagne gegen die ePrivacy-Verordnung davon wohl nicht weit entfernt: Aggressiv, vollgestopft mit Horrorszenarien und -bildern. Ein besonderer Dorn im Auge der Lobbyisten ist dabei die rechtsverbindliche Do-Not-Track-Regelung, deren Effekt jedoch laut Eurobarometer von 90% der Internetnutzer begrüsst werden würde. Im Interview mit Florian Glatzner vom Verbrauerzentrale Bundesverband wird mit Lobby-Mythen dazu und zu anderen Themen aufgeräumt. netzpolitik

Wo wir gerade bei Tracking sind: Viele Organisationen tracken, ob die von ihnen verschickten Emails geöffnet wurden. Mittlerweile nutzen jedoch auch viele Privatpersonen Tracking-Systeme, laut Schätzungen einer amerikanischen Firma um die 20% ("Onkel Klaus, ich weiss genau, daß du meine Email nicht übersehen hast!"). Nicht nur aus ethischen, sondern aus Sicherheits-Gründen werden die Tracker mit zunehmender Verbreitung kritisch: wenn das Tracking nicht nur die Information liefert, ob und wann die Email geöffnet wurde, sondern auch wer, wo und von welchem Gerät. wired

The Alt-Right Alt-Internet: Diejenigen, die sich vom Kampf gegen Fake News und Hass im Netz bedroht fühlen, suchen nach Alternativen, um sich weiter "frei auszudrücken". Groß angekündigt hat sich in den USA nach und nach ein "Alt-Internet" aufgebaut, mit Alternativdiensten für facebook, youtube, Wikipedia und Co. Ein Autor hat sich für die New York Times einmal umgeschaut und - wenig gefunden. nytimes

Was macht eigentlich… Estland?: Estland, das europäische Digitalisierungswunderland, hatte in der zweiten Jahreshälte den EU-Ratsvorsitz inne und sich dabei die Digitalisierung Europas als Thema auf die Fahnen geschrieben. Wieviel die Gespräche und Konferenzen gebracht haben, wissen wir nicht, aber zumindest etwas Greifbares konnte Tallinn am Ende übergeben: die EU-Sanktionskarte zeigt alle derzeit von der EU verhängten Strafmaßnahmen und liefert eine Vielzahl an Filtermöglichkeiten und Hintergründen. Die Kommission hat versprochen, sich um die Updates zu kümmern. Schöne Transparenz, nicht nur für Digitaljournalisten. derstandard

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Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet .
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