Der D64-Ticker liefert den netzpolitischen Überblick. Täglich.
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Der Ticker kommt heute von @Akaer

Vorpanik, Vorfreude, Vor-zwei-Jahren-schon-gehört...


Wenn man die Hausaufgaben mal wieder komplett verbaselt hat ...
Zwei Jahre waren für europäische Datenschutzbehörden nicht Zeit genug, die Umsetzung der DSGVO ausreichend zu planen; das merken auch die deutschen Mittelständler , die von ihren zuständigen Behörden viel vages zu hören bekommen. Die Südddeutsche befürchtet eine neue Abmahnwelle der (als einizige gut vorbereiteten) Anwälte, die vor allem die kleinen Handwerker und Vereine trifft und die großen, rechtsanwaltstechnisch gut geschützten Fische unbehelligt lässt.

... und Muddi kurz vor der ersten Stunde zur Hilfe eilt:
In die kollektive Panik hinein verspricht Merkel letzten Mittwoch kurz vor ultimo "Lockerungen". Womit natürlich kaum die DSGVO selbst gemeint sein kann - weil: EU-Recht. Und die Datenschutzbeauftragten der Länder auch nicht: die sind nicht weisungsgebunden. Was bleibt also? Öffnungsklauseln. Davon hat die Bundesregierung schon einige geschaffen, Juristen fordern seit längerem eine für Fotografen, Merkel denkt da wohl eher an Big-Data-Anwendungen für die Wirtschaft. gruenderszene und golem

"A little less conversation, a little more action please!"
Zum Start des Bundeskongresses des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) fordert DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann von der Bundesregierung "bessere Schutzbestimmungen für Arbeitnehmer in der digitalen Arbeitswelt". Bundespräsident Steinmeier fordert eine "Ethik der Digitalisierung". Ich weiß nicht mehr, wo ich das alles schon mal gehört habe, aber es war oft. Viel zu oft. Worte zu Pflugscharen, bidde! handelsblatt und heise

Mei, was sind wir modern!
Das Bürgerportal kommt, schon diesen Herbst! Zumindest in Bayern, Hessen, Hamburg und Berlin, das hat Digitalstaatsministerin Bär nun angekündigt. Damit sollen die Bürger zumindest den ersten Gang ins Amt einsparen, wenn es um so alltägliches wie den Antrag für den Reisepass geht. Ob sich die versprochene Nutzerfreundlichkeit des Portals auch mit den Ansprüchen an die Detailliertheit, Verschlüsselung und Bezahlsysteme vereinbaren lässt... werden wir bald sehen. Jens Spahn jedenfalls will sich gleich schonmal andocken mit seiner Idee, die elektronische Gesundheitskarte zu verschrotten und stattdessen auf Handy-Apps zu setzen. tagesspiegel und Kölnische Rundschau
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Termine

Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet .
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