Der D64-Ticker liefert den netzpolitischen Überblick. Täglich.
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Der Ticker kommt heute von @Akaer

Geh mal wieder auf die Straße...

...geh mal wieder demonstrieren. Haben die Münchner vor einigen Tagen gemacht, an die 40.000 waren es, gegen das im Schnellschussverfahren aufgesetzte neue Polizeiaufgabengesetz (PAG). Am Dienstagabend hat es die CSU im bayrischen Landtag - wie erwartet - trotzdem verabschiedet, redet jetzt aber viel von nötiger "Informationsarbeit" bei den Bürgern. Da fangen wir doch hier gleich mal mit an!

Ziemlich schwachsinnige Ideen für moderne Polizeiarbeit
Was das PAG, dieses Populismus- und Stimmenfang-getriebene Eilgesetz mit seiner Staatstrojaner-Freikarte aus der Beziehung zwischen Polizei und Bürger macht, hat Heribert Prantl in der Süddeutschen kommentiert. Auf welch unsicheren wissenschaftlichen Beinchen die erstmals im PAG enthaltene DNA-Analyse steht, haben zwei Experten zu Strafrecht und Datenschutz für netzpolitik zusammengefasst.

Ein paar gute Ideen für moderne Polizeiarbeit
Ist ja nicht so, dass digitale Tools im Polizeidienst nicht echte Fortschritte bringen können. Interessante Ansätze sind zum Beispiel die virtuellen Befrager , die in ersten Tests deutlich bessere Aussagen von Augenzeugen gewinnen konnten; oder eine neue Software, die die Zuverlässigkeit der Zuordnung von Fingerabdrücken deutlich erhöht. Und da muss man nicht mal Bürgerrechte dafür verletzen - stark! Beides über gizmodo

5G-Ausbau wahrscheinlich schneller als BER
Die bereits am Dienstag im Handelsblatt berichtete Verzögerung der Vergabe der 5G-Frequenzen wurde am Mittwoch von der Bundesnetzagentur bestätigt. Man ist sich wohl uneins mit dem Infrastrukturminister, was die Auflagen angeht (da gehts zum Beispiel um Ausbauverpflichtungen im ländlichen Raum), und außerdem will die Agentur auch nicht alles versteigern, sondern teils auf Antrag vergeben. 2019 aber erst - frühestens. netzpolitik

Viel besser als Zitronensaft
Steganographie ist die "Kunst oder Wissenschaft der verborgenen Speicherung oder Übermittlung von Informationen in einem Trägermedium", quoth Wikipedia . Und Fontcode ist ein an der Columbia entwickeltes System, das Text in Text verstecken kann - über klitzekleine Veränderung von Buchstabenform und -breite, eine Rundung hier und da - unsichtbar für Menschen, aber CNN ( Convolutional Neural Networks, nicht der Sender) können es auslesen. Möchte man glatt den Text von "Die Gedanken sind frei" im PAG verstecken. Anwendbarkeit (nicht nur für Pranks): Breit! Nutzen im Zeitalter der Fakes: Hoch! Coolness-Faktor: Must-see-der Nerd-Saison - über golem
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Termine

Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet .
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