Der D64-Ticker liefert den netzpolitischen Überblick. Täglich.
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Der Ticker kommt heute von @plmarten

Heute ist es soweit: Tag Null.

Heute ist es soweit: Tag Null. Ab heute wird das Internet nicht mehr so sein, wie wir es kannten (und liebten). Jede/r, der ein Komma in seiner Datenschutzerklärung vergessen hat, wird direkt abgemahnt. Oder schlimmer: Auf Twitter der Lächerlichkeit preisgegeben. Verunsicherung hat sich über die vergangenen Wochen und Monate breitgemacht. Die DSGVO findet ab heute Anwendung. Um die Nerven zu beruhigen, liefern wir die Tagesdosis an digitalen Nachrichten – natürlich datenschutzkonform.

Politische Kampagnen auf Facebook. Reloaded.
Eigentlich wollte ich heute nichts zu Facebook schreiben. Aber dann gab es diese Analyse im Guardian , inwiefern Facebook-Anzeigen für beide Lager des irischen Referendums über das verfassungsrechtlich verankerte Abreibungsverbot eine bedeutende Rolle in ihrer jeweiligen Kampagne spielen. In den USA führt der Konzern laut techcrunch in der Zwischenzeit ein "paid for by" Label für politische Anzeigen ein.

Überflieger Musk fühlt sich schlecht behandelt
Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk hat eine neue Geschäftsidee: Eine Plattform, auf der Journalisten nach ihrer "Glaubwürdigkeit" bewertet werden ( Twitter ). Beim Namen orientiert er sich am einstigen sowjetischen Parteiblatt "Pravda" (Wahrheit). Das Manager Magazin glaubt, dass Musk wiederholt die Nerven verliert und sich deshalb am Stil Donald Trumps orientiert. Derweil berichtet gizmodo , dass Pravda schon seit Oktober exitiert - und es eine lose Verbindung zu Musk gebe.

Nichts als Propaganda
Eine neue Studie der Friedrich-Naumann-Stiftung bestätigt: Russia Today und Sputnik wollen nicht informieren, sondern nur verunsichern. Der Tagesspiegel berichtet von den engen (finanziellen) Verbindungen zum Kreml und der starken Wirkung der Propaganda in jenem Teil der deutschen Bevölkerung, der das Vertrauen in die so genannten "Mainstream-Medien" verloren hat und zu Verschwörungstheorien neigt. Ist das schon eine Bedrohung für unsere Demokratie?

Die DSGVO verteidigt unsere demokratische Grundordnung
Das ist die These von D64-Mitglied Yannik Haan in der Welt : "Der Anspruch einer Datenpolitik kann daher nicht allein in der Maximierung des wirtschaftlichen Erfolges liegen. Wenn Politik nur nach dieser Maxime agieren würde, dann könnten wir auch gleich den Umwelt- oder den Verbraucherschutz in Gänze abschaffen. Ich bin davon überzeugt, dass Europa jetzt seine Stärke im Schutz von Grundrechten gepaart mit wirtschaftlicher Innovation ausspielen kann." Schön, wenn mal jemand weiterdenkt als "Wir brauchen ein europäisches Google"...

Die Doku über die Menschen, die uns diese DSGVO eingebrockt haben
Wenn es in den nächsten zwölf Monaten mal einen verregneten Tag geben sollte, dann empfiehlt meine Twitter-Timeline die Doku "Im Rausch der Daten" in der ARD-Mediathek . Ich hab es selbst noch nicht geschafft, sie zu sehen (das Wetter in Kreuzberg war zu gut und das Ticker-Schreiben dauert lang genug), werde es aber an einem dieser besagten Abende nachholen.

Banken verfolgen militärische Taktiken im Kampf gegen Cybercrime
Falls schon an diesem Wochenende eine längere Bahnfahrt anstehen sollte, empfiehlt sich noch ein Blick in die Reportage der New York Times zu den Taktiken, die Banken im Kampf gegen Cybercrime nutzen. Interessanter Fakt: Das Cybersecurity Team der Bank of America hat beispielsweise keine Budgetbeschränkungen (und gibt jährlich schätzungsweise 600 Millionen USD aus).

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Termine

Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet .
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