|
Heute nicht vom Rollfeld, aber dafür mit richtiger Autoren-Angabe und als lockerer Parforceritt durch die digitale Sphäre, fast ohne DSGVO-Bashing.
Hello,
we are currently not providing access or use of our website/mobile application to our users in Europe.
India Times
294.258
- so viele Nutzer lädt Facebook in einem Test der New York Times auf ein Smartphone, auf dem ein einziger Account eingerichtet wurde. Es wurden dabei auch Daten von Freunden auf das Device (und teilweise in die Backends der Smartphone-Hersteller) geladen, die diesem Daten-Sharing explizit widersprochen haben. Alles bis heute aktiv, FB meint der Device-Hersteller sei nicht wie eine dritte Partei zu verstehen. Nee, klar.
NYT
Developers, Developers, Developers
- nicht nur der Initiator dieses Newsletters
wurde mit diesem Spruch bekannt
- auch Microsoft hat sich Jahre lang intensiv um diese schwer zu erreichende Species bemüht. Nun ist es gelungen, auf einen Schlag einfach alle Developer auf der ganzen Welt in die Firma zu ziehen, Respekt.
New York Times
Consent ist so gestern
- Apple hat das neue WatchOS vorgestellt mit zahlreichen intelligenten Funktionen die nicht mehr eingeschaltet werden müssen sondern implizit aktiviert werden, also z.B. beschleunigt man sein Schreiten und schon wird das ganze als beginnender Workout erkannt auf getracked. Siri wird durch blosses Anheben der Hand aktiviert. Die Permeabilität der Grenze zum Digitalen wird immer größer.
Golem
"Und, was macht ihr so?"
"Ach, wir entwickeln Software um Texte in gendergerechte Sprache zu überführen." Das Berliner Startup
fairlanguage
macht das - könnt denen ruhig schonmal
auf twitter
folgen, dann bekommen alle mit sobald die am Start sind.
Ich möchte schon alleine deswegen
noch mehr Berichte von Christopher Whylie lesen, weil ich die subtilen Variationen seines bescheuerten "sorry i did it" Gesichtsausdruck faszinierend finde. Ok, man kann es auch deswegen tun, weil er z.b. meint mit manipulierter Facebook Werbung (ist das eigentlich ein Pleonasmus?) sei der Brexit herbeigeführt worden.
Spiegel Online
Von der Blockchain enterbt
- bekanntlich ist es ja nicht so besonders leicht in einer Blockchain etwas zu löschen - gleichzeitig bringt die DSGVO (ja jaaa, ihr dachtet schon es kommt eine Ausgabe ohne aus, ne?) ja das "right to be forgotten". Hmm. Viele denken zur Zeit darüber nach, wie man das Problem wohl lösen könnte. Dabei kursieren derzeit eigentlich diverse Geschichten, die zeigen dass Daten besser kaum "gelöscht" werden können, als sie kryptographisch unzugänglich zu machen...
heise.de
taz.de
Du Brunzkachel, Du vollgsaichte
. Ja ja, in dieser wunderbaren Sprache ist der Autor aufgewachsen. Fände es nur fair, wenn ihr Euch ein paar der Formulierungen im Lauf der Woche mal draufschaffen könntet, so Babble-Style, wisster ne?
Allgäuer Anzeigeblatt
Gäääähhhn
- fast vergessen, die Chefetage bat ja noch darum
diesen DSGVO-Debattenlink aufzunehmen.
Sascha Lobo labert mit Jan Philipp Albrecht und Henning Tillmann sieht es anders. BTW - sind eigentlich Äusserungen von Frauen zu dem Thema bekannt? Oh, yes indeed: Lorena Jaume Palasí in
ZDF Aspekte z.B.
|