|
|
|
|
Gestern gab es so viel aufzuholen, heute wirkt der Ticker da ganz mager. Es haben sich dennoch ein paar Leckerbissen versteckt. Euch allen ein schönes Wochenende!
What would you like to say to your giant nation state of Facebook right now- Mr. Zuckerberg?
In einem langen Interview mit
Recode
stellt Kara Swisher Mark Zuckerberg endlich die Fragen, die wir uns schon von den Anhörungen im US-Senat und Kongress gewünscht hätten. Die Antworten sind jedoch recht banal, Zuckerbergs Lösung für alle Herausforderung scheint weiterhin KI zu sein. Bei Geschäftspartnern lässt er eine gewisse Naivität durchblicken, da es vertraglich ja untersagt war, Daten weiterzuverkaufen. Ein Absatz ließ aber aufhorchen: "
I think that there will be additional laws creating responsibility for social networking, and social companies, and Internet companies overall to be more proactive in policing terrorism, or bullying, or hate speech, or different kinds of content.
" Selbst möchte Facebook jedoch liberal bleiben: Auch Holocaust-Leugner dürfen weiterhin ihre Theorien verbreiten (außer in Deutschland, natürlich). Die
Süddeutsche
ordnet die Kritik an dieser Aussage ein und liefert einen guten Kontext. Der britische
Channel 4
stellte darüber hinaus fest, dass auch Kindesmisshandlungen nicht notwendigerweise gelöscht werden.
Heise Online
liefert hierzu die (knappe) deutsche Zusammenfassung.
Lügen müssen auch als Lügen bezeichnet werden
Sascha Lobo wütet in seiner neuesten
Spiegel-Kolumne
gegen die Unterstützung der Aushöhlung der liberalen Demokratie durch Journalisten am Beispiel des Would/Wouldn't "Versprechers" des US-Präsidenten: "jede dieser Schlagzeilen normalisiert Trumps Weltgroteske als irgendwie akzeptables politisches Handeln, weitgehend unabhängig von der näheren Erläuterung im Text. Diese Überschriften gaukeln vor, dass hier Politik im normaldemokratischen Rahmen geschieht. Tatsächlich aber wird absurdes Theater gespielt." Recht hat er!
Das große Scannen
Netzpolitik
ging ein paar ungeklärten Fragen bei der elektronischen Akte der Jobcenter nach: Wer scannt was, wann, wo und warum?
Smartphone-Sucht
In einem Interview mit der
Zeit
unterstreicht der Computerwissenschaftler David Levy, dass Smartphones süchtig machen. Anstatt diese abzuschalten, erneuert er seine Forderung nach einem bewussteren Umgang mit Technologie.
Allianz gegen KI-Waffen
Wired
berichtet, dass auf der "International Joint Conference on Artificial Intelligence" (IJCAI) in Stockholm haben verschiedene Tech-Größen verkündet, keine tödlichen autonomen Waffen entwickeln zu wollen – darunter unser aller Liebling Tesla-Chef Elon Musk und die Mitbegründer von Googles DeepMind. Die Entscheidung über ein Menschenleben sollte aus ihrer Sicht niemals an KI delegiert werden.
|
|
|
Der digitale Fortschritt braucht Deine Unterstützung!
Wir wollen auch nach der Bundestagswahl weiter Impulse in Themen wie VDS, Breitbandausbau, innovativer Start-Up-Förderung oder Datenpolitik setzen.
Hierfür erbitten wir Deine Unterstützung!
|
#Meine5EUROfürD64
|
|
Termine
-
Digitaler Salon: Rest in Pixels
, 25. Juli, Berlin,
75% Frauen, 25% Männer
-
Das ist Netzpolitik.
21. September, Berlin,
Speakendenquote noch nicht ermittelbar
-
Zukunft der Arbeit - Zukunft der Informatik
, 26. - 27. September, Berlin,
33% Frauen, 66% Männer
-
think.beta18
, 16. Oktober, Augsburg,
43% Frauen, 57% Männer
-
Zündfunk Netzkongress
. 26./27. Oktober, München,
50% Frauen, 50% Männer
Hinweis
: Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht.
Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet
.
|
|
|
|
|
|
|