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Nichts ist heißer, als die News in diesem Ticker
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Deutschland wird von einer Hitzewelle in Schach gehalten, die Berlin erst am Wochenende richtig erreichen soll. Deshalb raten wir: Immer viel trinken und diesen Ticker am besten in gekühlten oder klimatisierten Räumen genießen:
Gibt es Filterblasen?
Vor (und auch nach) der Bundestagswahl 2017 gab es immer wieder Diskussionen über mögliche Filterblasen und deren Einfluss auf das Ergebnis. AlgorithmWatch bat deshalb vor der Wahl Freiwillige um Datenspenden für die Suchergebnisse auf Google in Bezug auf Politiker und Parteien und veröffentlichte gestern die
Auswertung
von über 8 Millionen Datensätzen.
Spiegel Online
liefert eine Zusammenfassung - und beantwortet die Frage nach Filterblasen mit einem klaren Nein.
Soziale Netzwerke überdenken ihre Verantwortung
Die
New York Times
berichtet, dass mehrere soziale Netzwerke sich endlich fragen, wo die Verantwortung für die Inhalte auf Ihrer Seite beginnt - und die Verbreitung von Missinformationen technisch unterbinden wollen. Auch die "Hausregeln" wurden von Facebook und Twitter überarbeitet. Nichtsdestotrotz bleibt weiterhin unklar, wie und wie konsequent diese firmeneigenen Policies umgesetzt werden: Donald Trump verstößt beispielsweise regelmäßig gegen Twitterregeln, behält jedoch seinen Account.
EU-Staaten exportieren Überwachungstechnologien
In der vergangenen Woche veröffentlichte Privacy International
einen Bericht
, laut dem EU-Staaten den afrikanischen Mittelmeerländern (offiziell) für den Kampf gegen den internationalen Terrorismus Ausrüstung, Training und Finanzierung für Massenüberwachung zur Verfügung stellen. Dabei wird auch mit autoritären Regimen kooperiert.
Netzpolitik
liefert eine knappe Zusammenfassung der Erkenntnisse.
Wikipedia ist zu weiß und zu männlich
Wikipedia hat ein Kernproblem: Weiße Männer aus Europa und Nordamerika schreiben rund 80 Prozent der Einträge der Online-Enzyklopädie - Frauen und People of Colour fehlen meistens.
Zeit Online
flog deshalb zur diesjährigen Wikimania-Tagung, um einigen Ursachen auf den Grund zu gehen.
Museen protestieren gegen Facebooks Anti-Nackt-Regeln
In Flandern protestiert die Tourismusbehörde gegen Facebook's Anti-Nacktheits-Regelung und schickt zwei Social-Media-Inspekteure in das Antwerpener Rubenshaus, um Menschen mit einem Social-Media-Account vor dem Anblick von Nacktheit zu schützen. Die
Morgenpost
hat die ganze Story, das dazugehörige Video und die Einladung an Mark Zuckerberg, auf ein leckeres belgisches Bier vorbeizukommen.
Noch ein neues soziales Netzwerk, das alles anders machen will
Die
Süddeutsche
stellte eine neue Facebook-Alternative vor, die momentan per
Kickstarter
das Gründungsfunding zusammensammelt: Das niederländische Projekt Open Book möchte ein echtes soziales Netzwerk schaffen, das werbefrei, sicher und transparent sein soll.
Bannon goes Crypto
Wired
berichtet, dass Steve Bannon mit seinem Unternehmen Bannon & Company in das Geschäft mit Kryptowährungen einzusteigen plant. Den Anfang soll dabei offenbar eine Kryptowährung für Populisten machen, die er selbst aus dem Boden stampfen will.
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Termine
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Das ist Netzpolitik.
21. September, Berlin,
Speakendenquote noch nicht ermittelbar
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Zukunft der Arbeit - Zukunft der Informatik
, 26. - 27. September, Berlin,
33% Frauen, 66% Männer
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think.beta18
, 16. Oktober, Augsburg,
43% Frauen, 57% Männer
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Zündfunk Netzkongress
. 26./27. Oktober, München,
50% Frauen, 50% Männer
Hinweis
: Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht.
Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet
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