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Ja, es ist heiß. Aber es passieren auch noch andere Sachen. Diese hier, zum Beispiel:
Großbritannien teilt gegen Facebook & Russland aus
Ein Ausschuss des britischen Parlaments geht mit Facebook, Cambridge Analytica und Russlands Wahlbeeinflussungen hart ins Gericht. In einem
umfangreichen Bericht
fordern die Abgeordneten konkrete Maßnahmen, um das giftige Ökosystem aus Online-Werbung, Wahlbeeinflussung und Datenmissbrauch in den Griff zu bekommen.
Netzpolitik
sammelt die Forderungen: Haftbarkeit der Netzwerke, mehr Transparenz der Algorithmen, Abschaffung des Microtargetings. Der
Guardian
fasst das Urteil des Untersuchungsberichts in zwei Worten zusammen: Facebook versagte.
3D-Drucker-Waffen bleiben verboten - vorerst?
Nachdem
Wired
entsetzt über die Entscheidung des US-Justizministeriums berichtete, dass die Online-Verbreitung von Plänen zum Druck von Pistolen als Meinungsfreiheit auslegte, stoppte Dienstag ein US-Bundesgericht diesen Humbug. Mit den Plänen ist es möglich, eine scharfe Pistole mit einem handelsüblichen 3D-Drucker nahezu komplett aus Kunststoff herzustellen - und sie ohne Seriennummer herzustellen sowie für Metalldetektoren unkenntlich zu machen.
heise
liefert eine Zusammenfassung.
Google wagt neuen Vorstoß in China
Laut vertraulichen Papieren, die
The Intercept
zugespielt wurden, entwickelt Google unter dem Projektnamen "Dragofly" eine Suchmaschinenlöschung, die in China durch die Große Firewall blockierte Inhalte aus den Suchergebnissen herausfiltert. Die Nutzer erhalten dazu einen Disclaimer: "some results may have been removed due to statutory requirements."
Facebook löscht 32 Konten
Zeit Online
berichtet von einem groß angelegten Versuch auf Facebook, die anstehenden
US-Midterms
zu beeinflussen. Wie der Konzern
in einer Mitteilung schreibt
, wurden 32 Accounts und Seiten auf Facebook und Instagram gelöscht. Sie hätten sich an den koordinierten Versuchen der Manipulation beteiligt und seien offenbar gefälscht. Spuren führen (wieder mal) nach Russland.
Amazon & Ebay sollen für Umsatzsteuerbetrug haften
Das Bundeskabinett hat sich für einen Gesetzentwurf ausgesprochen, mit dem es Umsatzsteuerbetrug beim Handel mit Waren im Internet besser bekämpfen will.
Golem
berichtet, dass Betreiber elektronischer Marktplätze damit für nicht entrichtete Abgaben von Betrügern auf ihren Plattformen in Haftung genommen werden könnten. Die Digitalwirtschaft sieht den E-Commerce bedroht.
Geld für Breitbandausbau ist da
Über
t3n
erfahren wir, dass die Bundesregierung gestern einen Digitalfond in Höhe von 2,4 Milliarden Euro für den Breitbandausbau und die Digitalisierung der Schulen (aka Tablets für Schüler) eingerichtet hat. Da es mit der Bund-Länder-Vereinbarung zur Finanzierungshilfe bei Bildungsfragen noch etwas dauern kann, könnte wenigstens die CSU schon mal Ergebnisse liefern - anstelle dieser unsäglichen Stammtischparolen.
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Termine
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Das ist Netzpolitik.
21. September, Berlin,
Speakendenquote noch nicht ermittelbar
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Zukunft der Arbeit - Zukunft der Informatik
, 26. - 27. September, Berlin,
33% Frauen, 66% Männer
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think.beta18
, 16. Oktober, Augsburg,
43% Frauen, 57% Männer
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Zündfunk Netzkongress
. 26./27. Oktober, München,
50% Frauen, 50% Männer
Hinweis
: Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht.
Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet
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