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In altbewährt optimistischer Manier frohlocken wir heute über die "Erfolge" derer, die an unser Geld, unsere Finanzdaten, unseren Fitnessstatus oder gleich an unsere Privatsphäre in Gänze wollen und verneigen uns voller Anerkennung vor denen, die unsere Hände mit Lautsprechern bekleben wollen.
Ich sehe was, das Du nicht siehst und das ist billiger
Eine Überraschung ist es nicht, aber nun kann man es dank der Verbraucherzentrale Brandenburg auch Schwarz auf Weiß nachlesen: Sog. Dynamic Pricing wird im Online-Handel exzessiv eingesetzt. Ob jemand mehr oder weniger für ein und dasselbe Produkt bezahlt, liegt dabei an unterschiedlichen Faktoren – nicht selten einfach an der Tageszeit. Zur Studie geht's hier lang:
ssl.marktwaechter.de
Ach ja, eine Lösung gibt's auch: Ab ins Darknet!
t3n.de
Gimme, gimme, gimme your data after midnight
Weil es so einen guten Umgang mit den Daten seiner Nutzer pflegt, will Facebook nun auch noch an deren Finanzdaten, um die "Einkaufserlebnisse der Leute zu verbessern". Seine eigenen Gesprächserlebnisse mit diversen US-Großbanken (Motto: "Give Us Your Data, We'll Give You Our Users") haben aber – surprise, surprise – noch ordentlich Luft nach oben, wie
heise.de
mit Verweis auf das Wall Street Journal berichtet.
Irgendwo zwischen Effizienzrevolution und totaler Überwachung
Ich sehe alles, was Du machst und das macht Deinen Versicherungsbeitrag billiger. (Oder teurer; *räusper*). Immer mehr Insurtechs gehen an den Start und wollen mit neuen Produkten und Geschäftsmodellen klassischen Versicherungskonzernen Konkurrenz machen. Freunde der Selbstvermessung können ihren Datenschatz zum Teil jetzt schon in Prämien oder Beitragssenkungen umtauschen und Risikoaverse Fluggäste könnten bald direkt vor dem Abflug die Risiko-Lebensversicherung temporär erhöhen. Schöne neue Insurwelt –
digitalpresent.tagesspiegel.de
(psst, jetzt kommen wir zu den guten Nachrichten)
...wo wir schon bei Überwachung sind
Weil der Staatstrojaner zu häufig eingesetzt werde und sie selbst von der gesetzlichen Neuregelung betroffen seien, strengen ein paar Politiker und Journalisten eine Verfassungsbeschwerde an. In den nächsten Tagen soll sie in Karlsruhe eingelegt werden.
zeit.de
Der mächtige Geister angelt
Professor für Musiktheorie Dr. Ulrich Kaiser - einer, der auszog, um mit Bots für seine Rechte und gegen YouTubes Uploadfilter zu kämpfen. Lehrreich und lesenswert:
blog.wikimedia.de
Resonanzraum Handrücken – Adieu Airpods & Co.?
Ihr hättet gern was Schickes an der Hand, mögt aber weder Henna-Tattoos noch Bling-Bling-Uhren? Dann macht es doch wie ein paar südkoreanische Forscher und schnappt Euch einige silberne Nanodrähte sowie eine durchsichtige Polymer-Nanomembran – und zack habt Ihr einen Lautsprecher mit Micro-Funktion auf Eurem Handrücken kleben. Gut, HiFi ist nicht, ist klar...
golem.de
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