Der D64-Ticker liefert den netzpolitischen Überblick. Täglich.
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Der Ticker kommt heute von @stadtnomadin
Algorithmenkritik und alte Bekannte
An diesem Montag tummeln sich die üblichen Verdächtigen im D64 Ticker - Facebook, Google, Elon Musk - gewürzt mit Nachdenkenswertem zum Einsatz von Algorithmen. Und ein ganz alter Bekannter - Tim Berners-Lee – erfindet (mal wieder) das Internet neu. Einen guten Start in die Woche!


Dezentral: Tim Berners-Lee will das Internet umkrempeln
Der "Erfinder des Internets" hat in den letzten Monaten an einem neuen Utopia namens " Inrupt " gearbeitet. Ein Internet in dem die Daten dezentral verwaltet werden und so den Nutzern und nicht den Konzernen gehören. Dann mal los mit der Revolution. Fastcompany.

Algorithmenkritik I – Einsatz in der Kriminalitätsprävention
Der Algorithmus sortiert vor, welche möglichen Straftäter*innen man sich näher anschauen sollte und berechnet Rückfallquoten ohne sich dabei vom persönlichen Eindruck leiten zu lassen. Oder vielleicht doch keine gute Idee? Republik.ch

Algorithmenkritik II – Allzu häufig durch Journalisten
Journalist*innen sollten die technologischen Grundlagen von künstlicher Intelligenz besser beherrschen, fordert Latoya Peterson in ihrem Gastbeitrag. In vielen Artikeln über KI oder maschinelles Lernen wird der Technologie wahlweise etwas Gefährliches oder Mystisches zugeschrieben. Kein Wunder, wenn viele Journalist*innen die Mechanismen nicht (richtig) verstehen. Ethics and Governance of AI Initiative

Gehackt: 50 Millionen Facebook Accounts
Wer dahinter steckt, was das Folgen sind und ob überhaupt private Informationen ausgelesen wurden - alles noch unklar, aber Facebook sagt, natürlich sei alles schon behoben, die betroffenen Funktionen abgeschaltet und bestimmt wurden keine privaten Informationen kompromittiert. heise.de

Gefördert: Wie Google die Medien umgarnt
Die Medienbranche hat es ja gerade nicht leicht und wenn Google mit seiner Digital News Initiative ein paar (oder mehrere hundert) Projekte finanziell unterstützt, kommt das nicht gerade gelegen? Netzpolitik.org hat mal nachgeschaut, was genau dahintersteckt und siehe da – fast alle großen Medienhäuser sind unter den Geförderten. Lesenswert dazu ist auch der Artikel von Alexander Fanta "Ich nahm das Google-Geld. Warum ich es heute nicht mehr machen würde" .

Getwittert: Elon Musk muss Verwaltungsratsposten räumen
Einfach mal frei von der Leber weg twittern - nicht immer eine gute Idee für einen Tesla Chef. Die Börsenaufsicht fand das nicht lustig: 20 Millionen Dollar Strafe zahlen sowohl Musk als auch das Unternehmen und der Vorsitz im Verwaltungsrat ist weg. Allerdings bleibt Elon Musk vorerst CEO von Tesla und getwittert wird selbstverständlich auch weiterhin. t3n.
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Termine

Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet .
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