Der D64-Ticker liefert den netzpolitischen Überblick. Täglich.
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Der Ticker kommt heute von @stadtnomadin
Es gibt hier nichts zu sehen...
Bitte gehen Sie weiter... Der bayerische Ministerpräsident kündigt eine pfundige Digitalisierungs-, Robotik-, Quantencomputer-Offensive an, ganz (un)bescheiden mit eigenem Konterfei im Logo. Das kann man einfach mal so auf sich wirken lassen. Wir wenden uns den anderen News am Donnerstag zu.

Bagatellefon und der verschwundene Datenschutz
Laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs darf die Polizei auch bei minder schweren Verbrechen Handydaten auswerten, solange dies keinen schweren Eingriff in die Persönlichkeitsrechte darstellt. Im konkreten Fall ging es um Taschen- und Handydiebstahl und Daten der Personen, die von dem gestohlenen Gerät angerufen wurden. Zeit Online.

(R)WEg damit!
Es ist nicht das erste Mal, dass von IP-Adressen des RWE Konzerns Wikipedia-Seiten begünstigend für das Unternehmen geändert werden. So geschehen auch jetzt wieder mit dem Artikel zum Hambacher Forst. RWE meint, dass evtl. auch die IP-Adressen manipuliert gewesen sein könnten... t3n

Nobelpreisträgerin unsichtbar
Die Sichtbarkeit von Frauen, insbesondere von weiblichen Wissenschaftlerinnen, auf Wikipedia lässt zu wünschen übrig. Lediglich 17% der biographischen Einträge in der englischsprachigen Wikipedia beschreiben Frauen. Auch die frisch gekürte Physik-Nobelpreisträgerin Donna Strickland war bisher nicht auf WIkipedia zu finden – ein Entwurf wurde wegen mangelnder Relevanz abgelehnt. Aber hey, dank Nobelpreis klappte es jetzt doch. Quartz

Geschäftsmodell frisst Dialogkultur
Die russische Einmischung in den amerikanischen Wahlkampf wurde heiß diskutiert, aber es ist nur ein Symptom von mehreren. Die Wissenschaftlerin Zeynep Tufekci forscht zu Themen rund um Big Data, Technologie und Politik. Ihr neuester Artikel in der NY Times zeigt, wie die Polarisation in der Gesellschaft das Geschäftsmodell von großen Internetkonzernen befeuert. NY Times

Datenschutzgeldzentrale
Aus der Aufregung rund um die DSGVO kann man Profit schlagen. Das dachte sich zumindest die ominöse "Datenschutzauskunft-Zentrale". Unternehmen und Freiberufler werden aufgefordert, mit ihnen einen kostenpflichtigen Vertrag abzuschließen, so dass die Einhaltung der Datenschutzpflichten gewährleistet sei. Das ist natürlich Humbug, aber ärgerlich für jeden, der drauf reinfällt. heise.
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Termine

Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet .
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