Der D64-Ticker liefert den netzpolitischen Überblick. Täglich.
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Der Ticker kommt heute von @plmarten

YouTuber der Welt, vereinigt Euch!
Der KI-Tatort am Sonntag hat die gesamte Tickerredaktion so verstört, dass wir erst jetzt zu einem neuen Ticker in der Lage sind. Sieht so wirklich die Zukunft aus? Ist KI unser aller Untergang? Nicht, wenn es nach Hessens Polizei geht.

Hessische Polizei goes Robocop-Google
Als erste deutsche Polizeibehörde arbeitet Hessen mit der Software "Gotham" des umstrittenen US-Unternehmens Palantir. Mit dieser werden drei Datenquellen der Polizei mit Verbindungsdaten aus der Telefonüberwachung und Social Media Datenbanken zusammengebracht, um Verbindungen zwischen potentiellen Terroristen darzustellen. Die Süddeutsche lässt einige kritische Stimmen zu Wort kommen.

Computer sagt Nein.
Die Informationsfreiheitsbeauftragten Deutschlands fordern in einem gemeinsamen Positionspapier mehr Transparenz beim Einsatz von KI und Algorithmen bei Entscheidungen im öffentlichen Bereich. Netzpolitik liefert den Kontext.

YouTuber der Welt, vereinigt Euch!
Die Süddeutsche berichtet von der Gründung der ersten YouTuber Union, einem Zusammenschluss von YouTubern. Sie fordern, dass die Algorithmen der Plattform alle Videos gleich behandeln, und dass das Unternehmen transparent mit seinen ihnen kommuniziert, wenn sie die Community-Richtlinien der Videoplattform verändern. Die Idee geht übrigens auf einen Vorschlag von Jaron Lanier und Glen Weyl zurück (falls ihr mal wieder ein bisschen Gehirnjogging betreiben wollt: HBR ).

Apple-Chef lobt DSGVO
Bei einem Besuch in Berlin schwärmte Tim Cook laut t3n : "Ich bin ein großer Fan der DSGVO. (...) Wir würden es gerne sehen, wenn nicht nur die USA, sondern auch viele andere Länder der Führungsrolle Europas folgen und vielleicht sogar darüber hinausgehen würden."

Facebook hat einen neuen Chef-Erklärer
Der frühere britische Vizepemierminister Nick Clegg übernimmt fortan die Rolle, den ganzen Mist, den Facebook tagein tagaus verzapft, umzudeuten. Zeit Online berichtet von der Benennung, der Guardian liefert weitere O-Töne.

Pro-Brexit Dark-Ads auf Facebook
Eine erste Aufgabe hat Clegg sofort: Letzte Woche versprach Facebook mehr Transparenz hinsichtlich der Geldgeber für politische Werbung in Großbritannien. Wenige Tage später berichtete die NY Times vom Mainstream Network , dass über 250.000 Pfund für Pro-Brexit Werbung auf Facebook ausgab. Nur der Konzern weiß bislang, wer als Geldgeber dahinter steckt.
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Termine

Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet .
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