Ein ruhiges Wochenende liegt hinter uns. Das Digital Detox hat funktioniert. Daher beginnt der Montag mit einer verdaulichen Dosis netzpolitscher Nachrichtenlage. Guten Start!
Leistungsschutzrecht in den Fängen der Bürokratie
Das deutsche Leistungsschutzrecht ist einer nach einer Einschätzung des Generalstaatsanwalts Gerard
Hogan
nicht zulässig. Die deutschen Vorschriften würden auf Dienste der Informationsgesellschaft abzielen. Sollte der EuGh dieser Route folgen, hätte der Entwurf des Leistungsschutzrechts der EU-Kommission vorgelegt werden müssen, um Auswirkungen auf den Binnenmarkt zu prüfen. Dies sei nicht geschehen. Damit könnte das Leistungsschutzrecht gekippt werden. Das Urteil wird im Februar 2019 erwartet.
internetworld.de
Handwerk goes digital
Das Wort Digitalisierung ist so vielsagen, wie nichtssagend. "Wir wollen die Digitalisierung, wir wollen Innovation. Lasst uns beginnen!" "Pssst....Womit fangen wir an?" Was das also konkret bedeutet, ist noch unklar. Für den einen heißt es das Faxgerät final gegen die Email auszutauschen, woanders geht es um die Modernisierung des Personenverkehrs. Im Falle vieler handwerklicher Berufe geht es vor allem um die Ergänzung der traditionellen Arbeit. Z.B. durch Drohnenbilder bei Bauprojekten. Es lohnt sich immer wieder in andere Branchen zu schauen.
techtag.de
Facebook definitiv kein Tinder
Facebook hat seine Richtlinien angepasst und scannt Inhalte nach vagen anzüglichen Bemerkungen bzw. sexuellen Andeutungen. Passt das zu den Planungen Facebooks, eine Tinderähnlihce Dateingfunktion einzuführen? Hier geht es eher um eine Reaktion auf ein neues Gesetz in den USA. Der "Stop Enabling Sex Traffickers Act" droht Online-Plattformen mit empfindlichen Strafen, wenn sie Zwangsprostitution und Menschenhandel ermöglichen.
sueddeutsche.de
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