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Es gibt diese Morgende: Wer bin ich? Wo bin ich? Wann bin ich? So schlimm ist es heute nicht und mit all den Datenbanken und Identiftätsservices kann man sich und seine Meinung Gott sei Dank schnell wiederfinden. Auch, ob der Tweet von letzter Nacht echt von einem selbst noch abgesetzt wurde oder es ein fieser Hack-Bot war, der sich Zugang verschafft hat....
Nummernschilder für Social Bots
Fake News sind so eine Art Geisterfahrer der Information im Netz: Sie können Panik auslösen und können großen Schaden verursachen. Eine vorgeschlagene Maßnahme der Bundesregierung zur Einschränkung von Fake News ist die Kennzeichnungspflicht von Bots. Diese gesetzliche Regulierung "zum Schutz unserer Demokratie" wird derzeit in den Fraktionen diskutiert. Ein ähnlicher Vorschlag wurde bereits im Bundesrat gemacht und auch auf EU-Ebene wird an einem Aktionsplan gegen
Fake News im Netz
gearbeitet.
heise.de
Identitätsplattform für Banken
Die Genossenschaftliche FinanzGruppe arbeitet an einem digitalen Authentifzierungsverfahren, dass Kunden ermöglichen soll sich mit ihren Online-Banking-Zugangsdaten bei Kooperationspartnern anzumelden. Auch die Sparkassen, die Deutsche Bank oder die Bundesdruckerei sind bereits mit Identitätsplattformen an den Markt gegangen.
boersen-zeitung.de
Die Digitalisierung des Diesels
Hoher CO2-Ausstoß, unerhältnismäßig hoher Anteil von Palmöl etc. pp - es gibt viele Gründe für die diskutierten Diesel-Fahrverbote. Bei der Durchsetzung des Fahrverbotes soll nun ein Überwachungsnetz aus Kameras eingesetzt werden, die Fahrzeuge in den beschränkten Zonen erfassen. Dabei werden allerhand Daten erfasst: Kennzeichen, Schafstoffklassen der Autos und natürlich auch Bilder der Fahrer/innen. Solch ein Datenpool ist viel wert und das Risiko des Datenmissbrauchs erheblich. Ziemlich unverhältnismäßig und darüber hinaus doch ein komisches Gefühl als Autofahrer unter Generalverdacht gestellt zu werden.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diesel-affaere/diesel-fahrverbote-kritiker-warnen-vor-geplanter-kameraueberwachung-15946660.html
Nummernschilder für Influencer
Sowas in der Richtung gibt es ja schon eine ganze Weile. Über den Tag "Sponsored Posts" oder "Bezahlte Werbung" sollen Inhalte von Instagrammern und YouTuberinnen identifiziert werden, sofern sie einen werblichen Hintergrund bzw. Bezug haben. Angesichts der explodierenden Budgets für Influencer Marketing eine gute Entscheidung. Laut einer Prognose von "InluencerDB" könnten 2020 bis zu 8 Milliarden Euro in diese Form der Werbebotschaftenverbreitung gesteckt werden. Bereits in 2017 gab es auf Instagram 400.000 Beiträge die als Kooperation gekennzeichnet wurden. Grauzonen außen vorgelassen. Gibt es eigentlich bei der IHK eine Ausbildung zum Influencer?
futurebiz.de
Gegen die Digitalisierung der Fluchthilfe
Europol geht verstärkt gegen digitale Infrastrukturen wie Chats und und Plattformen vor, die von Schleusernetzen und Flüchtenden genutzt werden, um Kontakte herzustellen. Dazu wird das Europäische Zentrum zur Bekämpfung der Migrantenschleusung (EMSC) in Zukunft stärker mit der Meldestelle für Internetinhalte (EU IRU) bei Europol zusammenarbeiten. Ziel ist zum einen die Ausweitung der Strafverfolgung. Zum anderen sollen identifizierte Zugänge eingeschränkt und Plattformen abgeschaltet werden können, die im Zusammenhang mit Migrantenschleusung stehen.
netzpolitik.org
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