Der D64-Ticker liefert den digitalpolitischen Überblick. Täglich.
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Der Ticker kommt heute von @ janinefunke

Oder ist es zu spät?

Der finale Text der Reform des EU-Urheberrechts steht
Die Trialog-Gespräche fanden gestern Abend ein Ende. Der finale Text steht nun zur Abstimmung, die im März oder April stattfinden soll. Artikel 11 und 13 sind, wie zu erwarten war, drin inklusive der Einigung zwischen Frankreich und Deutschland, Plattformen auszuklammern, die jünger als drei Jahre sind, weniger als zehn Millionen Euro Umsatz generieren und weniger als fünf Millionen Besucher pro Monat haben. Voss hat also ganze Arbeit geleistet. Da konnte auch Dorothee Bär mit ihren indirekten Einwand auf Twitter nichts ändern. Da hätte es mehr gebraucht als eine Tweet kurz vor der Angst. Die CDU/CSU Europa feierte sich gestern Abend auf jeden Fall und freue sich, das "Wildwest im Internet" beendet zu haben. Sollte jetzt nicht ein großes Wunder in der finalen Abstimmung passieren, kommt das Urheberrecht, wie verhandelt.
juliareda.eu
Zur Feier des Tages postete der Vizepräsident der Kommission und der Kommissar für den digitalen Binnenmarkt übrigens ein Meme. Hat richtig viel verstanden, der Mann.
Was ist sonst noch passiert?

Brexit und Daten
Mit einem harten Brexit gebe es keine Regelung im Sinne der DSVGO Großbritannien nicht als Drittland einzustufen. Es gibt keine Notfallmaßnahmen bezüglich Fragen des Datenaustausches. Daten dürften dann nur unter bestimmten Voraussetzungen fließen.
heise.de

Die Verantwortung von Internet-Unternehmen bei der Unterbindung von Hate-Speech

Der EuGH verhandelte am Dienstag über einen Fall aus Österreich, der die Frage nach der Verantwortung von Facebook bei der Löschung von Hate-Speech und/oder verfassungsfeindlichen Kommentaren. Das Urteil ist im Sommer zu erwarten und könnte mit der Entwicklung strengerer Kriterien seitens des EuGH einhergehen.
sueddeutsche.de

Das Vertrauen in die Digitalisierungskompetenz der Bundesregierung ist anscheinend sehr niedrig.
Nach einer Studie des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation wünschen sich die Menschen Investitionen in Bildung und Infrastruktur, glauben aber nicht an die Fähigkeiten der Bundesregierung das wirklich umzusetzen.
faz.net

TikTok könnte auch auf dem deutschen Markt langfristig Erfolg haben
Allen die jugendliche Kinder zu Hause haben, erzähle ich jetzt wahrscheinlich nichts neues. TikTok hat mittlerweile über 4 Millionen Nutzer_innen auf dem deutschen Markt und ist gerade unter 11-14 jährigen besonders beliebt. Die App ermöglicht das Hochladen von Videos mit einer Maximallänge von 15 Sekunden; man muss keinen Personen oder # folgen um Content zu bekommen, bisher gibt es kaum Werbung und wirkt noch recht authentisch, da die "TikTok"- Stars noch nicht zu professionellen Werbe-Anbietern mutiert sind.
socialmediawatchblog.de
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Termine

Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet .. .
@d64eV
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