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Es gibt viele Künstliche Intelligenzen, aber nur eine Moral
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Interessanterweise scheint die Debatte zur Urheberrechtsreform die Aufmerksamkeit (endlich) auch auf die europäische Gesetzgebung zu richten - und das so "kurz" vor der Europawahl. Heute gibt es gleich zwei Meldungen aus Brüssel.
Public Money, Public Code
Behörden, staatliche Forschungseinrichtungen, Kommunen nutzen Steuergelder um Software herzustellen.
t3n
richtet nun erneut Aufmerksamkeit auf die Kampagne "Freier Code für freie Bürger". Denn: Was mit Steuergeldern von allen finanziert wird, sollte auch allen zur Verfügung stehen. D64 schließt sich dieser Meinung an!
Doch keine Uploadfilter gegen Terror
Gestern fand im EU LIBE-Ausschuss eine mit Spannung erwartete Abstimmung zum Umgang mit terroristischen Inhalten im Netz statt. Der Verordnungsentwurf der Kommission wurde jedoch überraschend zurückgestutzt, berichtet
Netzpolitik.org
: Uploadfilter, unverbindliche Aufforderungen zum Löschen unliebsamer Inhalte und grenzüberschreitende Entfernungsanforderungen fielen raus. Allerdings sollen Inhalte auf allen europäischen Webseiten innerhalb von einer Stunde nach Aufforderung gelöscht werden - selbst auf kleinen Blogs.
Europäische KI-Ethik
Im Auftrag der EU Kommission diskutierten 52 Expertinnen über den ethischen Umgang mit KI. Herausgekommen ist ein knapp
40-seitiges Papier
für entsprechende Richtlinien. Laut
Zeit Online
gehen diese einigen nicht weit genug.
Kanadische KI-Ethik
Im Dezember präsentierte Yoshua Bengio die
Montreal Declaration on Responsible AI
, vor zwei Wochen erhielt zusammen er mit zwei weiteren Forschern den A.M. Turing-Preis und vergangene Woche unterstrich er im Interview mit
Nature
seine Sorge über den Missbrauch von Technologie, insbesondere durch Militär, Sicherheitsorganisationen und Privatfirmen, die dem Staat oder der Polizei Dienstleistungen anbieten.
Chinas (unaufhaltsamer) Aufstieg zur Digitalmacht
Chinas ehrgeiziger Digitalisierungskurs wird laut einer gestern erschienen Studie des
Mercator Institute for China Studies
zu einer immer weiter wachsenden Herausforderung für Europa. Hinter dieser Strategie stecken nicht nur ökonomische Interessen, sondern auch das politische Ziel, zur führenden Wissenschafts- und Technologiegroßmacht zu werden. Passend dazu gibt es in der
SZ
ein Interview mit der Studienleiterin Kristin Shi-Kupfer.
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: Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht.
Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet
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