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Heiligs Mail´le ging die Woche fix rum. Doch noch ist nicht aller Woche Abend und somit gibt es hier noch einmal im Espresso-Verfahren den Kurzüberblick zu den wichtigsten Digitalnachrichten. Meine Damen und Herren, der D64-Tickerle.
Kein Anschluss unter Gmails-Nummer
Gmail und ähnliche Webangebote sind keine Telekommunikationsdienste. In einem Grundsatzurteil des EuGh wurde gestern festgestellt, dass Webmail-Services nicht mit Telekommunikationsservices gleichzusetzen sind. Die Bundesnetzagentur fordert bereits seit Jahren von Google Schnittstellen für den Datenzugriff von Ermittlungsbehörden einzurichten. Dies wäre für einen Telekommunikationsdienstleister in der EU Pflicht. Durch das Urteil ist Google nicht an diese Forderung gebunden.
tagesschau
Likes gegen Visum
Nein, die US-Behörden vergeben kein Visum, wenn man ihnen auf Social Media folgt. Doch sie können durchaus Zugriff auf persönliche Social Media Accounts fordern, wenn man ein Visum beantragen möchte. Es ginge zwar nicht um die Passwörter, doch zumindest um die Auflistung der Dienste, die man nutzt und die Benutzernamen. Über diese Maßname möchte man mögliche Terroristen identifizieren und an der Einreise hindern.
netzpolitik
Messengerspam
Diese vielen roten Bubbles auf dem WhatsApp-Symbol machen mich verrückt. Schnell, ich muss sie wegklicken! Marketingberater versprechen hingegen 100% Lesequoten und den direkten Kontakt zum Kunden: "Der freut sich doch über den direkten Draht!" Man müsse als Unternehmen nur einen WhatsApp Newsletter verschicken. Wer kann da widerstehen? Die Nutzungsbedingungen von WhatsApp schließen den gewerblichen Versand von Massennachrichten zwar aus, doch mehr als die Sperrung einer Telefonnummer samt Account war bisher nicht vorgesehen. Nun plant der Messengerdienst WhatsApp juristisch gegen unzulässigen Versand von Massennachrichten vorzugehen.
golem
Bitcoins CO2-Ausstoß
Blockchain ist eine energiehungrige Technologie. Insbesondere die Herstellung von Bitcoins ist für ihren exorbitanten Stromverbrauch bekannt. In einer Studie der technischen Universität München wurde nun der Kohlendioxidausstoß ermittelt, der bei der Bitcoin-Entwicklung anfällt. Bis November 2018 hätte die Rechner, die in dem Prozess verwendet werden zusammen soviel CO2 ausgestoßen wie beispielsweise Sri Lanka.
zeitonline
Ich wünsche euch einen anspannungsfreien Tag.
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Uploadfilter, Fridays For Future und die Europawahl: Nirgends wird so viel und so heftig über politische Themen diskutiert wie im Internet. Doch nicht alle spielen dabei fair – Hate Speech, Falschmeldungen und Marketing-Tricks sind an der Tagesordnung. Wir wollen das Netz ziviler und konstruktiver machen - mit Vorschlägen, die alle in die Pflicht nehmen. Welche wichtige Rolle dabei die Zivilgesellschaft spielt und wieso es Zeit wird, politische Werbung nicht länger von Großkonzernen überwachen zu lassen, lest ihr in unserem
Impulspapier
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#Meine5EUROfürD64
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Termine
Hinweis
: Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht.
Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet
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