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Wer kauft denn heute noch im Real Life?
Online-Shopping ist super: Riesige Sortimente, große Auswahl, günstige Preise. Leider werden dadurch auch kriminelle Geschäfte immer leichter - insbesondere beim Branchen-Primus Amazon. Die
New York Times
berichtet über abgefahrene Fälschungen von - haltet euch fest - Büchern. Die Plattform selbst sieht sich hier nicht in der Verantwortung: Die AGBs sagen ganz klar, dass jede Verkäuferïn selbst für die von ihr angebotenen Waren ist.
Wer ist denn heute noch bei Facebook?
Nachdem Facebook jahrelang Hass und Gewaltandrohungen auf seinem "sozialen Netzwerk" weitestgehend (ich sage mal) passiv gegenüberstand, geht der Mega-Konzern nun in die Offensive. Der Kommunikationschef und ehemalige britische Vize-Premier Nick Clegg stellte dazu klar: "Es ist nicht die Aufgabe privater Unternehmen, wie groß oder klein auch immer sie sein mögen, [...] Regeln festzulegen." Die Zuständigkeit dafür liege bei "demokratischen Politikern in der demokratischen Welt". Was er sonst noch sagte, fasst der
Tagesspiegel
zusammen. Dem
Handelsblatt
ist seine Offensivbemühungen Anlass genug, Facebooks "Außenminister" mal genauer zu porträtieren.
Wer telefoniert denn heute noch mit seinem Smartphone?
Seit mindestens 2017 versucht eine - mutmaßlich chinesische - Hackergruppe, sich weltweit Zugang zu den Systemen von Handynetzbetreibern zu verschaffen, um Verbindungsdaten von Zielpersonen abzugreifen. Die
Süddeutsche
berichtet mehr dazu.
TechCrunch
schreibt sogar von sieben Jahren gezielter Angriffe auf zehn Mobilfunkanbieter.
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Offenheit und Transparenz sind demokratische Grundwerte, die durch die digitale Transformation einen neuen Stellenwert gewonnen haben. Die lebendige Demokratie lebt von dem Wissen und der Mündigkeit ihrer Bürgerinnen und Bürger. Essentiell ist dabei auch die Verwendung von Software. Getreu dem Motto:
Public Money – Public Code
fordert D64 eine deutlich stärkere Förderung von Open-Source-Software und offenen Standards im öffentlichen Sektor. Mehr dazu gibt es im aktuellen Thesenpapier 5 Gründe für Open Source auf
d-64.org
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Wer setzt denn heute noch auf fremde Hilfe?
Nach den abgeschlossenen 5G-Auktionen ist vor dem 5G-Netzaufbau. Anstatt auf etablierte Kräfte am Markt zurückzugreifen, möchte die Telekom laut
Golem
ihre Technologie in einem Joint Venture mit der südkoreanischen SK Telecom selbst entwickeln. Klingt ambitioniert, könnte allerdings Kosten sparen - wenn alles klappt.
Wer geht denn heute noch in den Wald?
Nachdem ICANN die Top-Level-Domain ".amazon" an den gleichnamigen US-Riesen (der sich wiederum nach dem Fluss und Regenwald benannte) vergeben möchte, berichtet
Heise
nun von einem geschlossenen Protest der Anrainerstaaten des Amazonas. Diese kritisieren u.a. fehlende Transparenz bei der Vergabeentscheidung.
Wer ruft denn heute noch die Polizei?
Wer gestern am frühen Abend in den Niederlanden den Notruf tätigen wollte (oder musste) kam nicht durch. Die Ursache ist immer noch nicht ganz klar, ein Hacker-Angriff wird laut
AD
jedoch ausgeschlossen. Im Übrigen konnten die Niederländerïnnen die Rettungskräfte immer noch per WhatsApp kontaktieren.
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#Meine5EUROfürD64
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Termine
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Pirate Summit
, 26.-28. Juni, Köln,
33% Frauen, 67% Männer
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think beta
, 19. November, Bremen,
56% Frauen, 44% Männer
Hinweis
: Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht.
Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet
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