Der D64-Ticker liefert den digitalpolitischen Überblick. Täglich.
*|TWITTER:TWEET|* *|FACEBOOK:LIKE|*
Email wird nicht richtig angezeigt?
Im Browser ansehen.
Der Ticker kommt heute von @akaer

Gesucht: Denkzettel, dreifache Ausfertigung

Was keiner sieht, kann keiner madig machen, denken sich Twitter/Facebook/Google. Die haben bekanntermaßen ein Problem mit der systematischen Verbreitung von (bezahlten) Falschinformationen und Hassrede auf ihren Portalen. Sie bekämpfen das Problem mit unterschiedlichen Strategien und kooperieren dafür mal mehr, mal weniger mit Gesetzgebern und Forschungseinrichtungen. Die verschiedenen Ansätze mögen alle ihre guten Gründe haben, nicht akzeptabel ist jedoch die anhaltende Intransparenz: Methoden und Faktoren für die Erkennung und Auswahl der Falschmeldungen werden von allen drei Organisationen unter Verschluss gehalten. Damit bleiben die Unternehmen die einzigen Entscheider darüber, welche Kommentare authentisch snd und welche nicht. Wired

Taugt nicht mal fürs Sommerloch , denkt wohl die Medienlandschaft zur von der EU-Kommission geplanten e-evidence Verordnung - denn bisher tauchte das Thema kaum auf. Das sollte sich ändern, findet Alexander Fanta bei netzpolitik, und zieht zur Begründung unter anderem ein Hintergrundpapier des Bundesjustizministeriums heran. Die darin gezeichneten Beispielcases des Klimaaktivisten und des Journalisten, deren Korrespondenz und Klarnamen Deutschland widerspruchslos an andere Staaten rausrücken müsste, sind erschreckend. netzpolitik

Wozu vorneweg laufen, wenn man auch hinterherhinken kann, scheint der Bund beim Thema KI-Förderung zu denken. So jedenfalls der Tenor eines FAZ-Artikels, der sich auf die Antwort des Bundesministeriums für Arbeit auf eine Anfrage der FDP beruft. Der Artikel listet nicht nur detailliert auf, wieviele der im letzten November versprochenen Gelder nun wirklich fliessen werden (und wohin), er setzt das ganze auch in Bezug zu Investitionen in China und den USA. faz
Offenheit und Transparenz sind demokratische Grundwerte, die durch die digitale Transformation einen neuen Stellenwert gewonnen haben. Die lebendige Demokratie lebt von dem Wissen und der Mündigkeit ihrer Bürgerinnen und Bürger. Essentiell ist dabei auch die Verwendung von Software. Getreu dem Motto: Public Money – Public Code fordert D64 eine deutlich stärkere Förderung von Open-Source-Software und offenen Standards im öffentlichen Sektor. Mehr dazu gibt es im aktuellen Thesenpapier 5 Gründe für Open Source auf d-64.org
Der digitale Fortschritt braucht Deine Unterstützung!
Der D64-Ticker ist ein nicht-kommerzielles Angebot, den wir jeden Tag ehrenamtlich verfassen. Wenn unsere Impulse zu Themen wie VDS, Breitbandausbau, innovativer Start-Up-Förderung oder Datenpolitik für Dich wertvoll sind, kannst Du uns hier unterstützen.


#Meine5EUROfürD64

Termine

  • think beta , 19. November, Bremen, 56% Frauen, 44% Männer
Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet .
@d64eV
d-64.org
Die Werke bzw. Inhalte von D64 stehen unter der Creative Commons Lizenz CC BY-SA 3.0

Alle hier genannten Quellen wurden sorgfältig recherchiert und ausgewählt. Fehler können trotzdem vorkommen, diese bitten wir zu entschuldigen!