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Der Ticker kommt heute von schoemi

Für Behörden ausdrücklich erlaubt

Sebastian Kurz mahnt (erfolglos) Remixer ab, Ungarn suspendiert die DSGVO und einige Irrlichter im EU-Parlement wollen Verschlüsselungen aushebeln. Währenddessen macht Uli Kelber eine klare Ansage zu WhatsApp für Behörden und Elon Musk sucht vielleicht schon einen Nachhilfelehrer für AI.
Kurzer-Prozess - Immer wieder versuchen Regierungen, kritische Berichterstattung mit dem Urheberrecht zu bekämpfen. Der Oberste Gerichtshof in Österreich entschied jetzt im Fall eines retuschierten Bilds von Kanzler Kurz zu Gunsten der Meinungsfreiheit. netzpolitik.org

DSGVO in Ungarn - Die ungarische Regierung hat in der Pandemie angekündigt, Teile der Datenschutzgrundverordnung auszusetzen. Andrea Jelinek, die Vorsitzende des Europäischen Datenschutzausschusses, fordert Antworten. netzpolitik.org

Da muss man doch was machen - Der "weitverbreitete Einsatz von Verschlüsselung" im Internet und bei Messengern wie WhatsApp, Signal oder Threema macht dem Anti-Terror-Koordinator der EU zunehmend Sorge. heise.de

Tatsächlich mehr als nur Insta, TikTok und Tinder - Die Corona-Krise bewegt viele Gesellschaftsbereiche zu einer stärkeren Digitalisierung. Auch sogenannte Digital Natives haben "digitale erste Male" erlebt. heise.de

Not your bundes-digital-business - Eigentlich ist es schon länger klar: Zumindest Bundesbehörden müssen die Finger von Whatsapp lassen. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber weist trotzdem noch einmal darauf hin. Der Messenger protestiert: Man gebe keine Metadaten an Facebook weiter. faz.net

Außerordentliches Irrlicht? - Elon Musk warnt seit Jahren vor den möglichen Gefahren einer zu intelligenten KI. Jetzt sieht sich der Tesla-Chef öffentlicher Kritik von Facebooks KI-Chef Jerome Pesenti ausgesetzt. Der erklärt, Musk habe keine Ahnung und seine Warnungen würden von den wahren Gefahren der Technologie ablenken. t3n.de

Digitale Endgeräte und Internet als Grundversorgung!

Die COVID-19-Pandemie verdeutlicht auch in der Bildung, dass nicht nur die Bildungseinrichtungen, sondern auch das Zuhause ein wichtiger Lernort ist. Dort ist es mit der Bildungsgerechtigkeit aber oft nicht weit her: Manche Kinder und Jugendliche verfügen über die neusten Geräte, einen schnellen Internetanschluss und Eltern, die sie technisch, fachlich und pädagogisch unterstützen können. Andere teilen sich ein Gerät und ein Zimmer mit mehreren Geschwistern und haben einen schlechten Internetanschluss, der ihre kulturelle Teilhabe drastisch erschwert, teils sogar verhindert.

Die derzeitige Lage legt grundsätzliche Versäumnisse noch deutlicher offen. Das darf nicht wieder in Vergessenheit geraten. Deshalb fordert D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt e.V., Digitale Endgeräte sowie Internetzugang und Datenvolumen als Grundversorgung zu verwirklichen . Das sind Grundvoraussetzungen, um allen die kulturelle Teilhabe jederzeit zu ermöglichen.



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Termine

Vorerst werden hier nur wenige Terminhinweise aufgeführt, und nur dann, wenn diese ausschließlich online stattfinden. Bitte bleibt wenn möglich Zuhause und meidet größere Menschenansammlungen bis auf weiteres. #stopthespread

19.05. - twentyfourty-talks - Livestream im Netz
20.05. - Mobiles Arbeiten und Homeoffice erleichtern - Webinar
20.05. - Couch Lessons: AI & COVID-19 - 33% weibliche & 66% männliche Speakende
25.05. - Die Rolle d. Menschen im Zeitalter der intel. Maschinen - Livestream, 1 weibliche Speakerin
27.05 - Digitaler Salon: Data Kolumna - Livestream, 75% weibliche, 25% männliche Speakende
19.06. - Digitaltag 2020 - im Netz

Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet .
Das Ende dieser Ausgabe naht!

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