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Gegen Plaque: Morgens Ticker, abends Mediathek
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Über den Rundfunkbeitrag verlieren wir heute keinen Mucks, du hast ja sowieso gestern die ganzen Push-Nachrichten bekommen. Stattdessen schauen wir heute Abend irgendwelche Reportagen in der Mediathek eines beliebigen ÖR-Senders und ziehen die Wolldecke bis zur Nasenspitze hoch.
FSFE programmiert quelloffene CWA
Wenn du mit dieser Überschrift nur Bahnhof verstanden hast: Die Corona-Warn-App gibt es seit gestern auch in einer völlig quelloffenen Variante für Android-Nutzerinnen. Die
Free Software Foundation Europe
programmierte eine Version, die im freien App-Store F-Droid erhältlich ist und auch ohne die Dienste von Google funktioniert. Somit können nun auch Besitzerinnen neuerer Huawei-Smartphones oder von Fairphones die Kontaktnachverfolgung nutzen. Die
Süddeutsche
fasst die komplette Geschichte zusammen.
Goodbye Max Musterfrau
Laut eines Urteils des Oberlandesgerichts München darf Facebook die Nutzung von Pseudonymen verbieten. Die Plattform habe "angesichts eines mittlerweile weit verbreiteten sozialschädlichen Verhaltens im Internet" ein berechtigtes Interesse, so bereits präventiv auf seine Nutzerinnen einzuwirken. Als Probleme wurden Cybermobbing, Belästigungen, Beleidigungen und Hassrede genannt. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig berichtet u.a.
Zeit Online
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Lückenhafte Software
Expertinnen der US-IT-Sicherheitsfirma Forescout haben 33 Sicherheitslücken in Open-Source-Software gefunden, die vor allem in vernetzten Industrie-Steueranlagen, Medizingeräten und anderen vernetzten Geräten eingesetzt wird. Laut
Süddeutsche
sind Millionen von Geräten betroffen. Das BSI hat deswegen versucht, so viele Unternehmen wie möglich zu kontaktieren, die diese Software-Komponenten verwendet haben könnten. Einen genauen Überblick gibt es jedoch nicht.
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Am Montag gab es bereits einen Teaser, nun folgt der
Blogpost
zur Superklausur. Und der eröffnet gleich mit einer journalistischen Perle: Der Berichterstattung im
Spiegel
zur Gründung unseres Vereins. Nächstes Jahr werden wir zehn. Wenn Corona uns nicht weiter einen Strich durch die Rechnung macht, müssten wir das eigentlich feiern.
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Harsche Kritik an Tesla
Ein Amsterdamer Taxi-Unternehmen verklagt Elon Musks Wunderwaffe Tesla auf 1,3 Mio. Euro Schadensersatz. Da am Flughafen Schiphol nur noch emissionsfreie Taxen zugelassen sind, kaufte das Unternehmen 2014 laut
Heise
72 Modell S. Seitdem zeigten die Wagen reihenweise Mängel, der Service sei miserabel und die Reichweite viel zu gering. Mittlerweile häufen sich Beschwerden, es gibt sogar eine so genannte Tesla Claims Foundation, die eine Sammelklage erwägt. Allerdings fürchten sich einige Mitglieder vor einer möglichen Reaktion Teslas, wenn sie die Mängel vor Gericht brächten. Schließlich könnten die US-Amerikaner ihre Dienste komplett einstellen und die Fahrzeuge von der Ferne blockieren.
O2 setzt auf Huawei
Im Interview mit der
Welt
verkündet O2, dass sie bis 2025 ihr 5G-Netz ausgebaut haben wollen. Zunächst warten sie auf Rechtssicherheit. Denn: bei den Antennen wollen sie zu 50% auf Huawei setzen.
Herzblatt gesucht
Ein Berliner Start-Up möchte (mal wieder) Google den Rang als beste Suchmaschine ablaufen. Dafür wird der datensparsame Algortihmus direkt auf dem Endgerät mit Hilfe der Tinder-Swipe-Funktion trainiert.
Spiegel
macht den Selbstversuch und zeigt sich leicht begeistert.
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Termine
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: Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht.
Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet
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