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D64 fordert schon einige Jahre ein Freiwilliges Digitales Jahr. Junge Menschen könnten damit einen Beitrag zur digitalen Gesellschaft leisten, Generationslücken schließen, digitale Bildung unterstützen und neue Berufsfelder kennenlernen.
d-64.org
Das Internet ist Schuld
Nach de letzten Bund-Länder-Treffen gab es viel Kritik. Der ein oder andere sieht das Scheitern der Verhandlung in der Verhandlungsform. Es ist eben doof, sich per Videokonferenz zu treffen. Da sieht man nicht, was die anderen nebenher machen und sowieso sei das Internet Schuld. Also das nächste mal in Präsenz. So will es zumindest Laschet und hat Unternehmen damit auch direkt ein Argument zurecht gelegt, warum diese liebe nicht noch mehr HomeOffice ermöglichen: digital gehe eben kein effektives Krisenmanagement.
spiegel.d
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Bildung braucht ein praktikables Urheberrecht
Die Wünsche von Bildung, Kultur und Wissenschaft zur Reform des Urheberrechts wurden bislang nur recht wenig diskutiert. Das ändert sich jetzt. Die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig ein "erleichterten Zugang zu Bildung, Kultur und Wissenschaft" sei, so der Bundesrat. Gerade im digitalen Raum. Der Bundesrat fordert eine "vollständige Entrüstung der Urheberrechtsausnahmen für Bildung und Forschung" und eine "Legalisierung des Verleihs von E-Books durch Bibliotheken". Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen: es ist sehr spannend keinen Zugang zu Bibliotheken zu haben und beim Scan-Service immer zu hoffen, dass die 10% des Buches, die man gerade bestellt hat, auch die sind, die man brauchte. Gut, wenn hier etwas passiert.
heise.de
Google oder Amazon?
Google versucht schon länger selbst ein digitaler Shopping-Knotenpunkt zu werden, hat es bislang aber schwer gegen Amazon anzukommen. Seit dem letzten Jahr fährt Google eine neue Strategie, die sich im Licht der Corona-Pandemie sogar verkaufen lässt: Gebühren für Händler werden abgeschafft, Waren können kostenlos in den Suchergebnissen gelistet werden und mit Shopify können Händler Produkte direkt an die Verbraucher verkaufen. Geholfen werden soll damit vor allem kleinen Unternehmen. Problem ist nur: wenn die Käufer direkt auf Amazon nach Produkten suchen, hat Google keine Chance. Und genau danach sieht es aus.
nytimes.com
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