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Alle gegen Luca?
Auf Twitter gestern heiß diskutiert: In die Luca-App kann man vom Sofa aus einchecken - was von den Entwicklerinnen durchaus gewollt ist.
Golem
fasst die Gemengelage und (einen Teil der darüber hinausgehenden) Kritik zusammen.
Gehen Sie weiter, hier gibt es nicht zu sehen?
In einem
Spiegel
-Kommentar widmet sich Patrick Beuth der überaus schmallippigen Krisenkommunikation Facebooks (aka "unser aller Lieblingsnetzwerk") in Reaktion auf das gewaltige Datenleak. Alles nicht so schlimm, meldet die PR-Abteilung. Dabei ist bislang nicht mal klar, wann genau die Daten von einer halben Milliarde Nutzenden nun geklaut wurden. Und währenddessen werden Unmengen an "seriösen" Angeboten auf Mobilnummern gesendet.
Datenschutzkonforme Werbe-ID?
Max Schrems und sein Datenschutzverein Noyb haben ein neues Ziel: Google. In Frankreich haben sie laut
t3n
eine Beschwerde eingereicht, da der US-Tech-Gigant illegal die Verwendung von Android-Smartphones ohne Zustimmung ihrer Nutzer:innen trackt. Seinen Vorwurf gründet er auf die eindeutige Werbe-ID, die jedes Android-Smartphone trägt.
Alles vergeben und vergessen?
Es ist gerade mal knapp drei Wochen her, da erschütterte der Exchange-Hack die Bundesministerien. Nun meldet das
Handelsblatt
, dass Microsoft eine Cloud für eben diese Ministerien aufbauen soll. Die Konkurrenz ist alarmiert und warnt vor dem Verlust europäischer Souveränität.
Der Markt regelt das?
Es formiert sich Widerstand aus der Wirtschaft: 60.000 kleine US-Unternehmen haben sich in der Koalition "Small Business Rising" zusammengeschlossen, um Amazon zu zerschlagen. Laut
T-Online
wollen sie verhindern, dass Technologie-Monopole wie der Handelsriese den Markt beherrschen.
Zahlungsmittel der Zukunft?
Dank des momentanen Bitcoin-Booms steigen die mit dem Mining verbundenen Emissionen. Laut
Golem
soll das Mining in China bis 2024 mehr Kohlendioxid emittieren als Italien.
Endlich Steuern zahlen?
Jahrelang hat er alles in die Wege geleitet, um möglichst keine Steuern zu zahlen (wie die intransparenten Lizenzforderungen aus Niedrigsteuerländern, die zufälligerweise ungefähr so hoch ausfallen, wie der Jahresgewinn in den umsatzstarken Ländern oder die offenen Drohungen einer Abwanderung aus seiner Heimatstadt, wenn Missstände direkt mit seinem Unternehmen in Verbindung gebracht wurden). Nun fordert ausgerechnet Jeff Bezos höhere Unternehmenssteuern (in den USA). Potzblitz, wie zynisch.
t3n
hat die Meldung.
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