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Der Ticker kommt heute von @zumtesthier

Gewalt, Spiele und am Ende das Gute

Ein schneller Dank an die @stadtnomadin für die Staffelstabübergabe und schon flitzen wir im olympischen Geist auf das Ende dieser Woche zu…

Starten wir mit dem echten Knaller:
Biden droht, Cyberattacke könnte zu "richtigem Krieg" führen
Anlass der Rede des US-Präsidenten war ein Besuch des Direktors für die Geheimdienste. Joe Biden warnte vor einer physischen Eskalation nach einer Cyberattacke. Sie könnte "einen Krieg auslösen, der mit Waffen ausgetragen wird". Biden nimmt die Bedrohung aus Russland oder China sehr ernst und versucht offensichtlich, die Abwägungen der Verantwortlichen vor solchen Angriffen zu beeinflussen.
Heise Online

Apropos Cyber und Militär
Innovation ist die beste Verteidigung
In einem Handelsblatt Dossier führen fünf JournalistInnen aus, warum Deutschland Auseinandersetzungen mit ungleichen Waffen drohen. In vielen Ländern sei das Militär Innovationstreiber und fördere Start-ups. In Deutschland schütze die Industriepolitik die Etablierten und riskiere dabei auch Nachteile für die restliche Wirtschaft.
Handelsblatt Online

Nach Pegasus: Rücktrittsforderungen in Ungarn
Die ungarische Opposition hat den Rücktritt von Ministern der rechtsextremen Regierung von Viktor Orbán gefordert. Sie sollen angeblich Journalisten, Medienbesitzer und Oppositionspolitiker als potenzielle Ziele für die Spionagesoftware Pegasus ausgewählt haben.
Guardian

Ebenfalls explosiv:
Sexismus: Entwickler wollen Inhalte von World of Warcraft ändern
Bei Activision Blizzard rumort es. Letzte Woche reichte eine kalifornische Behörde eine umfangreiche Klage gegen das Unternehmen ein. Es geht um Vorwürfe der sexuellen Belästigung und der Diskriminierung am Arbeitsplatz. CEO Bobby Kotick reagierte mit einem Brief – die Mitarbeiter von Activision Blizzard finden jedoch, das sei nicht ausreichend. Sie wollen streiken und WoW überarbeiten. "Today, we stand up for change. Tomorrow and beyond, we will be the change."
Washington Post , The Verge und Golem

Und jetzt kommen wir ganz langsam mal wieder runter:
Die Mehrheit der Spielenden ist galaktisch gut
Das zu Electronic Arts gehörende Entwicklerstudio Bioware hat die Entscheidungen der Spielerinnen und Spieler in der Legendary Edition ausgewertet. Weiblicher oder männlicher Shepard, Gegner leben lassen? Die erste Erkenntnis: Nur rund 32 Prozent haben sich dafür entschieden, mit der Hauptfigur Shepard als Frau anzutreten. Auch interessant: Bei den wichtigen Entscheidungen in der Kampagne wählen die allermeisten Spielenden das zumindest kurzfristig und vordergründig Gute. Well done!
Golem

Und hier drei kurze Snippets – wer noch nicht genug hat:
  • Schach boomt wieder dank "Damengambit" und Twitch Netzpiloten.de
  • Zu viel geistige Tätigkeit bremst die Wirkung von Exoskeletten aus Heise Online
  • Eine Suchmaschine, die unsichere Websites bloßstellt: Punkspider (Paywall) – Zeit Online
Sicherheit und Freiheit sind keine Gegensätze . Deshalb braucht es effektive Strafverfolgung im Bereich der Hasskriminalität, damit die freie Meinungsäußerung der Gruppen, die besonders von Beleidigungen und Bedrohungen betroffen sind, gewährleistet werden kann.
Unser Login-Falle soll dagegen ein Vorschlag sein, wie auch im digitalen Raum eine wirksame Strafverfolgung ohne Massenüberwachung erfolgen kann.
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Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet .
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