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Der Ticker kommt heute von @plmarten

Hot Campaign War (Heißer Wahlkampf)

Zugegeben: Die Maaßen-Referenz war gestern etwas over the top. Und heute gibt es schon wieder eine! Das kann nur eines bedeuten: Der Wahlkampf kommt langsam in die heiße Phase...
Hier kommt die Beefträgerin
Vor einigen Wochen stellten wir unsere Vorlage für eine Selbstverpflichtung der Parteien für fairen digitalen Wahlkampf vor. Nun gibt es Beef zwischen der CDU und der SPD. Der Vorwurf: Die SPD hat den Pfad des fairen Wahlkampfs verlassen. Es geht um einen Wahlwerbespot , der die gesellschaftspolitischen Überzeugungen thematisiert, die es in Teilen der CDU immer noch gibt. Der Tagesspiegel fasst die Gemengelage zusammen. Beim RND kommentiert Kristina Dunz, das die SPD "den Wahlspot einfach löschen" solle. Dumm nur, dass der überhaupt nicht auf den Kanälen der Partei auftaucht. Und gegen die parteieigene Selbstverpflichtung verstößt er auch nicht. Äußerst interessant an der Debatte: Die Hinweise auf die Rollen von Merz und Maaßen oder das Versagen von Scheuer und Spahn werden nicht kritisiert.

Analoge Kampagnen
Wahlwerbung rückt langsam aber sicher in den Fokus. Und dabei ist auch entscheidend, von wem diese ausgespielt wird. In mehreren Städten tauchten Plakate einer Kampagne gegen die Grünen auf, die nach Recherchen von T-Online von einem mutmaßlichen AfD-Unterstützerverein finanziert wurden, der auch das AfD-Wahl-Pamphlet "Deutschland-Kurier" herausbrachte. Karolin Schwarz wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass 5 der 7 Moderatorinnen der Facebook-Seite aus der Schweiz kommen. Ob das wieder illegale Wahlfinanzierung ist? 🤔

Alles wird besser #voteforme
In diesem Kontext sicherlich recht hilfreich: Wie wollen die Parteien die Digitalisierung meistern? Heise hat sich die Wahlprogramme angeschaut.

Überwachung 4.0
Trotz der massiven Kritik hält Apple an den Plänen fest, künftig seine Geräte automatisch lokal auf kinderpornografische Bilder scannen, bevor diese in iCloud-Fotos hochgeladen werden. Diese Funktion soll laut Heise wünschenswerterweise auch auf Apps von Drittanbieterinnen ausgeweitet werden.

Bias bleibt Bias
Der Bias bleibt in der KI. Twitters KI beispielsweise bevorzugt bei der automatischen Bildbeschneidung bestimmte Schönheitsidealen: junge, schlanke Frauen. Für den Nachweis erhielt der Entdecker laut Spiegel ein Preisgeld in Höhe von sage und schreibe 3.500 Euro.
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