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Der Ticker kommt heute von @konradkraemer

guess who's back

Von manchem dachte man, es wäre in 2021 einfach durch... Vorratsdatenspeicherung, Olaf Scholz, Ebola, die Taliban... Doch wie auch der kleine hässliche Bruder: 2020, weiß auch 2021 durchaus zu überraschen. Doch hey: in 129 Tagen ist Weihnachten, jetzt schon mal Karten schreiben, die Großtante freut sich.
Oder eben auch Kernfusion!
Unendliche saubere Energie! Das war einmal das Versprechen der Atomkraft. Leider konnten, wie wir heute wissen, nicht unbedingt alle dieser Versprechen eingelöst werden. Aber die Wissenschaft wäre nicht die Wissenschaft, wenn sie schon nicht lange the next big thing vorbereiten würde:
In Kernfusionsanlagen soll Wasserstoff zu Helium verschmelzen - durch Lasterstahlen - klingt geil oder?
Vorbild für diese Form der Energiegewinnung ist eine alte bekannte: Die Sonne!
Leider ist das wohlklingende Projekt bis jetzt immer gescheitert und hat dabei auch nur schlanke 3,5 Milliarden Dollar gekostet (das sind umgerechnet ca. 7 Andi Scheuers).
Bei einem Versuch erreichten die Forscher:innen nun 70% der Energie, die für ein erfolgreiches Starten der Reaktion nötig gewesen wäre. ( spiegel.de )

Wie kommunizieren die Taliban?
Offenbar vor allem per Messengerdiensten, insbesondere durch WhatsApp. Einem Bericht der Washington Post zufolge, vermeldeten die Taliban den Bewohner Kabuls, die Hoheit über die Stadt erlangt zu haben - per WhatsApp.
Laut Mitarbeiter:innen von Facebook werde WhatsApp auf verdächtige Profile der Taliban durchsucht und diese anschließend gelöscht. ( t3n.de )

Cell Broadcasting kommt!
Nachdem Cell Broadcasting wiederholt im D64 Ticker gefordert wurde knickte die Bundesregierung schlussendlich ein. Hierfür wurde gestern ein Änderungsantrag des Telekommunikationsgesetzes verabschiedet. Warnmeldungen gibt es demnach - wie in jedem anderen Land auch - demnächst aufs Handy ( golem.de ).

KI erkennt Hautfarbe - aus Röntgenbildern
Dass KIs immer wieder Menschen die keine weiß Hautfarbe besitzen, ist weitestgehend bekannt. Was nun aber publik wird ist, dass sie selbst Ethnien erkennen, wenn Daten, die auf die Ethnie schließen lassen würden gar nicht im Datensatz erhalten ist. Helfen sollen synthetische Datensätze, die Lücken im bestehenden Modell füllen. ( heise.de) .
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Hinweis : Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet .
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