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Der Ticker kommt heute von @pavel

(Temporärer) Rückzug ins Private

Covid gehabt. Neuen Job begonnen. Ein Jahrestag, ein trauriger. Während andere gerade sehr engagiert sind, um den Krieg zu kommentieren, ihn vielleicht abzukürzen, Menschen zu helfen - während dessen bewege ich mich in meiner eigenen Blase. Eigentlich ein politisch denkender und handelnder Mensch, bin ich in diesen Tagen ungemein "in eigener Sache" unterwegs. Vermutlich bin ich nicht der Einzige, der sich ins private zurückzieht angesichts der Lage. Dauerhaft darf es nicht sein - aber manchmal ist es notwendig. Deshalb findet sich im Ticker heute auch nichts zum Krieg in der Ukraine. Ich bin sicher, meine Kollegen holen das ab Montag wieder nach.

Was ist eine Roboterin? Gender ist ein Spektrum, dass haben wir alten, weißen Männer zwischenzeitlich gelernt. Aber was ist eigentlich mit Robotern? Welche Geschlechtlichkeit haben diese? Spannend dabei, dass die Gruppen, die Roboter entwickeln, oft homogen sind (und, dass lässt sich vermuten, die meisten in diesen Gruppen eher als Männer gelesen werden). Und wie lassen sich Roboter gestalten, die Geschlechtsstereotype in Frage stellen, statt sie zu verstärken? Eine spannende Konferenz, über die heise da berichtet.

FinTech woanders . Ich darf mich derzeit mit vielen neuen Dingen beschäftigen, von denen sich die meisten nicht in meinen gewohnten Gefilden (Europa, USA) abspielen. Sondern in Bangladesh. In Malawi. In Kambodscha. Das merke ich auch in meinen Newsfeeds, in denen mehr und mehr Tech-Themen aus "Low and Middle Income Countries" (sehr passend auch gerne als "Majority Countries" bezeichnet) auftauchen. Zum Beispiel der Bericht von Tage Kene-Okafor über FinTech in Nigeria. Gelesen bei Yahoo! .

Keine 15 Minuten. Sondern nur 4 . Diese Geschichte hat einfach alles: AI, Kunst, Netflix. Ethik. Und Andy Warhol. Über den gibt es nämlich eine neue Doku-Serie bei Netflix, erzählt von ihm selbst. Was früher schwierig war, schließlich starb Warhol 1987. heute ist dass dank AI kein problem mehr - oder doch? Wired weiß was.

Wer sonst keine Probleme hat, der twittert. Als Geschäftsmann polarisiert Elon Musk bereits heftig. Sind Elektroautos tatsächlich die Lösung für unser Verkehrsproblem? (Kleiner Tipp: Wenn man 1,5 Tonnen Stahl braucht, um 80 Kilo Mensch zu transportieren, dann ist die Frage des Antriebs des Stahls vielleicht nicht das Hauptproblem.) Aber weil der Mensch ja auch Freizeit hat, ist Musk auch noch auf Twitter unterwegs. Aber er darf das nicht alleine - seine Tweets müssen tatsächlich von Anwälten gecheckt und freigegeben werden. Gegen diese Auflage geht Musk nun vor, schreibt der Guardian .
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