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Seit über einem Monat wütet Putins Armee in der Ukraine. Die Bilder und Berichte paralysieren, setzen bei vielen aber auch Energien frei, um zu helfen und zu unterstützen. Wie so oft ist das Gute und das Schlechte im Menschen sehr nah beieinander - nur eben in unterschiedlichen Menschen. Als ich vor drei Jahren in Kiew war, irritierten mich die nationalistischen Töne und die deutlichen Warnungen vor dem östlichen Nachbarn zunächst. Mit ein bisschen Abstand ergab es jedoch Sinn: Das Land befand sich in einem Krieg, den es bis heute nicht wollte. Deshalb stehen wir an der Seite der Ukrainier:innen - und versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten einen unterstützenden Beitrag zu leisten. Denn jeder Beitrag kann einen Unterschied machen.
Bußgeld für Telegram?
Weil Telegram bekanntlich nicht viel von Zensur und staatlichen Eingriffen hält, kooperieren sie prinzipiell mit keiner Strafverfolgungsbehörde - und dulden deshalb auch so ziemlich jeden Mist auf ihrer Plattform. Nun hat das Justizministerium einen Trick angewandt und zwei Anhörungsschreiben an Telegram im Bundesanzeiger veröffentlichen lassen. Laut
Spiegel
droht der Plattform ein Bußgeld in Höhe von 55 Mio Euro, sollten sie nicht innerhalb eines Monats antworten.
Totenschein mit KI?
Die ukrainische Regierung verwendet Clearview AIs Gesichtserkennungssoftware, um getötete russische Soldaten zu identifizieren und mögliche Angehörige zu informieren.
Golem
fasst die Meldung zusammen.
Hackt Russland wieder?
Die bundesdeutschen Schlapphüte haben ihre Warnung vor Cyberangriffen von mutmaßlich im Auftrag des russischen Militärgeheimdienstes handelnder Hacker:innen noch einmal deutlich verschärft, berichtet
t3n
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Tracking per Smartphone
Golem
meldet, dass die Bundespolizei offenbar erstmals historische Daten von Google Maps genutzt hat, um damit Bewegungsprofile von Mobiltelefonen und deren Nutzer:innen zu erstellen. Laut dem Innenministerium wurden derartige Geolokalisierungen im vergangenen Jahr 15 Mal durchgeführt.
Servicebeitrag:
Es war zwar gestern in so gut wie allen Medien, dennoch wollen wir diesen Hinweis nicht vorenthalten: Der Erfinder des GIF ist verstorben.
The Verge
widmet Stephen Whilhite eine kleine Laudatio und erklärt, dass das Format "dschiff" ausgesprochen wird. Dazu passend ein
Heise
-Beitrag aus 2017 sowie ein
Deutschlandfunk
-Beitrag aus 2019, die den Erfolg des Dateiformats nachzeichnen. Natürlich mit Klassikern.
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